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Kolumne

Die Innerrhoder wollen ein neues Wappentier

Die Marketingabteilung des FC St. Gallen unternimmt alles, um die Fans zu vertreiben. Wer sein Saisonabonnement erneuern will, muss mit einem Gratisbillett ins Gabalier-Konzert.

Um das Kurzzeitparkieren auf dem Trottoir zu verhindern, will der Kanton vor der Bäckerei Dörig in Widnau sechs Pfosten an den Strassenrand setzen. Läuft der Laden trotzdem gut, werden weitere Pfosten direkt in den Eingang gesetzt.

Nun ist es bundesgerichtlich bestätigt: Der Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei, in seiner Wortwahl oftmals selber kein Kind von Traurigkeit, muss sich auf Facebook als «Dreckslügner», «Krimineller» und «Dummkopf» bezeichnen lassen. Auf ungestrafte weitere Anwürfe dieser Qualität wird man nicht lange warten müssen. Es sei denn, sie richten sich gegen einen Bundesrichter.

Der Onlinehandel zwingt immer mehr Geschäfte in der St. Galler Innenstadt zum Aufgeben. Nun will die Stadt den Grundeigentümern mehr Möglichkeiten zur flexiblen Nutzung eröffnen. Plätze und Gassen sollen im Sommer für Märkte und Aussenrestaurants, im Winter beispielsweise als Eisbahnen genutzt werden dürfen. Essen und Trinken ist allerdings selber mitzubringen. Am Sonntag haben die meisten Beizen zu.

«Stechwerk» nennt sich ein neues Studio in St. Gallen. Zum Angebot gehören Tattoos, Piercings, Implantate und sogar Zungenspaltungen. Wer Letzteres schmerzlos haben will, geht in die Politik.

Das neue Uzwiler Gemeindehaus ist offiziell eingeweiht. Geschichtsbewusst wie man ist, sind einzelne Räume grossen Uzwilerinnen und Uzwilern gewidmet. Kunstmaler Ferdinand Gehr etwa, oder der Schauspielerin Heidi Maria Glössner. Bedenken, es könnten für künftige Grössen keine Räume mehr verfügbar sein, sind unbegründet. Gemeindepräsident Lucas Keel gilt als angemeldet.

Graubünden hat seinen Steinbock, Schaffhausen seinen Widder und Uri seinen Stier. Beide Appenzell führen den Bären als Wappentier. Vielleicht sind die Ausserrhoder bald allein damit. Innerrhoden will wechseln, kann sich aber nicht recht entscheiden. Zwischen dem Löwen von Appenzell und dem Biber von Weissbad.

Der FC St. Gallen sucht bekanntlich einen neuen Trainer. Fernsehbilder vom Spiel gegen den FC Basel zeigen: Die Trainergranate ist detoniert. Bernhard Russi wird übernehmen. Als erste Massnahme dürfte er neue Spieler einbauen. Alain Sutter macht den esoterischen Libero, und Matthias Hüppi haut die verbalen Freistösse rein. Von den Fans ist aber Geduld gefordert. Man sucht noch die Findungsphase.

Silvan Lüchinger silvan.luechinger@tagblatt.ch

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