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Leben in Finsternis

Warum können Tiere im Meer in absoluter Dunkelheit leben? Dank eines Geniestreichs der Natur.
Bruno Knellwolf
Viele Tiere im Meer können in der Finsternis leben. (Bild: Getty)

Viele Tiere im Meer können in der Finsternis leben. (Bild: Getty)

Warum können Tiere im Meer in absoluter Dunkelheit leben? Die oberste Schicht eines Ozeans ist lichtdurchlässig, wird Epipelagial genannt und reicht bis in eine Tiefe von 200 Metern. In die nächste Schicht, das Mesopelagial, dringt nur noch ein Prozent des Sonnenlichts. Darunter ist es ab rund 1000 Meter Wassertiefe in der Tiefsee vollkommen dunkel. Zwei Drittel unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt und das Meer ist im Schnitt 3700 Meter tief. Das bedeutet, dass es einen riesigen Kosmos in völliger Dunkelheit gibt. Schon im beinahe ganz finsteren Mesopelagial zwischen 200 und 1000 Meter Tiefe bringen die Fische zehn Milliarden Tonnen Gewicht auf die Waage, wie im aktuellen Wissenschaftsmagazin «Geo» zu lesen ist.

Immenser Wasserdruck

Früher hielt man ein Leben unter 550 Meter Wassertiefe für unmöglich. Nicht nur wegen des fehlenden Lichts, sondern auch wegen des immensen Wasserdrucks. Ein Mensch würde nach Sekundenbruchteilen zerquetscht. Doch in der Tiefsee leben Abermilliarden von Tieren in ewiger Finsternis: Krebse, Tintenfische, Borstenwürmer, Quallen und Drachenfische. Möglich macht ihr Leben ein Geniestreich der Natur, die Biolumineszenz. Die Tiere leuchten mit Hilfe symbiontischer Bakterien oder erzeugen das Licht gleich selbst. Als ein Ergebnis einer chemischen Reaktion in ihrem Körper.

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