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Veganes Fondue könnte diesen Winter zum Trend werden – doch überzeugt es auch geschmacklich?

Neu bieten gleich zwei Schweizer Hersteller veganes Fondue aus Cashewnüssen an. Mehr Weltrettung mit einer Fonduegabel-Umdrehung geht gar nicht.

Katja Fischer De Santi
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Das ­«Cashew Fondue vegan» von Pakka.

Das ­«Cashew Fondue vegan» von Pakka.

Bild: zvg

Die zwei wichtigsten Fragen zuerst: Zieht Fondue ohne Käse so schöne Fäden wie das Original, und riecht danach die gute Stube auch tagelang etwas streng? Die Antwort: zweimal Nein. Und es liegt auch nicht besonders schwer im Magen auf.

Doch von vorne. Veganes Fondue aus Cashewnüssen könnte diesen Winter ein Trend werden. Gleich zwei Schweizer Hersteller preisen dieser Tage ihre Neuheit an. Die vegane Molkerei New Roots und Pakka. Wir haben Letzteres zuerst probiert, weil bei «Pakka’s ­Cashew Fondue vegan» nicht nur alle Zutaten bio sind, die Cashewnüsse sind auch noch fair gehandelt, und es werden nur jene Bruch-Nüsse verarbeitet, die man nicht mehr weiterverkaufen kann. Mehr Weltrettung mit einer Fonduegabel-Umdrehung geht gar nicht.

Die grünlich-gelbe Sauce, welche aus dem Plastikbeutel ins Caquelon schwappt und innert weniger Minuten warm ist, sieht etwas abenteuerlich aus. Doch im Geschmack überzeugt sie. Wir meinen, neben dem Nussgeschmack sogar eine Weissweinnote herauszuschmecken. Nur ist die Masse sehr viel näher bei einer Bechamelsauce als bei einem Fondue. Trotzdem ist das Pfännchen recht schnell leer.

Die Sauce passt zu Brot, aber auch gekochte Kartoffeln, Pilze und besonders Cherrytomaten munden damit. Klar – das Fädenziehen fehlt, der scharfe Käsegeschmack auch, aber für vegane Freunde und Freundinnen scheint uns das eine gute Alternative, damit sie beim nächsten Fondueplausch nicht nur mit Brot und Wein daneben sitzen.

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Montage: CHM
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