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Für die Katz'

Odilia Hiller

Heute mussten wir zum Tierarzt. Der Kater hat Stress und seicht in der Wohnung rum. Die These: Er ist sehr genervt von der anderen Katze. Sie ist ein Goldschatz, aber grenzenlos aufdringlich. Sie würde am liebsten rund um die Uhr spielen und kuscheln. Das findet der Gesetztere der beiden obermühsam.

Es ist offensichtlich: Das stolze, aber liebesbedürftige Männchen würde auf die Gesellschaft des noch viel liebesbedürftigeren, leicht irren Weibchens gerne verzichten. Zugunsten der exklusiven Aufmerksamkeit der Katzenmama, die das Futter richtet!

Die Idee, eine Gefährtin anzuschaffen, damit der Kater weniger allein ist, könnte also sprichwörtlich für die Katz’ gewesen sein. Da streift einen unwillkürlich der Gedanke: In wie vielen Wohnungen des Landes geht es wohl auch menschlichen Katern so?

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