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Bundeshausbotanik

Bürokratisch

Im Parlamentsgebäude zu Bern gibt es allerhand Pflanzen: alle vier Jahre invasive Neophyten, politische Mauerblümchen, die eine oder andere saure Gurke, aber auch recht viele faule Äpfel. Was wir schon immer ahnten, ist jetzt offiziös dokumentiert: Unter dem Titel «Bundeshausbotanik» veröffentlichen die Parlamentsdienste derzeit eine hübsche Studie zu den Pflanzenabbildungen im Bundeshaus. Staunend erfahren wir da, dass auf dem Sitz des Obwaldner Ständerats der Eingrifflige Weissdorn und der Maulbeerbaum verewigt sind, dieweil die Thurgauer Sessel – wenig überraschend – von Birn- und Apfelbäumen geziert werden. Die Urner Ständeratssitze wiederum werden von Sibirischen (sic!) Schwertlilien aufgehübscht, auf den Tessinern prangt der Blattkaktus.

Das Panoptikum der parlamentarischen Flora ist beeindruckend – aber leider unvollständig. Das Moos, das manch ein Sesselkleber ansetzt, findet in der «Bundeshausbotanik» keine Erwähnung. Die Parlamentsdienste müssen nachliefern. (pho)

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