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Berliner Tatort: Junger Mann auf Streife, unter Druck

Im neuen «Tatort» erlebt der 19-jährige Sohn der Kommissarin einen Schock.
Susanne Holz
Nina Rubins (Meret Becker) Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) wurde bei einem Einsatz der Streife angeschossen, traumatisiert sitzt der Praktikant mit seiner Mutter und dem ermittelnden Kommissar Karow (Mark Waschke) im Notarztwagen. (Bild: rbb/Stefan Erhard)

Nina Rubins (Meret Becker) Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) wurde bei einem Einsatz der Streife angeschossen, traumatisiert sitzt der Praktikant mit seiner Mutter und dem ermittelnden Kommissar Karow (Mark Waschke) im Notarztwagen. (Bild: rbb/Stefan Erhard)

«Macht der Gewohnheit... / Geh erst raus, wenn der Mond scheint...» Mit dem Song «Paradies» der Berliner Rapper Fler & Jalil beginnt der neunte «Tatort» des Berliner Duos Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke). Wie immer ist das Intro der Berliner ein Stück Kunst für sich: Musik und Bilder spielen einander zu, in diesem Fall wird zu den Zeilen der Rapper Berlin bei Nacht gezeigt – U-Bahn, Streifenpolizisten, Jugend im Ausgang, schöne junge Menschen, die im Halbdunkel mal Sneakers, mal Drogen verticken. Wenig Sinn, viel Stadt.

Mittendrin: Der 19-jährige Tolja (Jonas Hämmerle), Sohn von Kommissarin Rubin und im Einsatzpraktikum im Streifendienst. Zusammen mit der 28-jährigen Polizeimeisterin Sandra (Anna Herrmann) und dem kurz vor der Pensionierung stehenden Polizeihauptmeister Stracke (Peter Trabner) wird Tolja zu einem Einsatz wegen Ruhestörung in eine Wohnung am Kottbusser Tor gerufen. Beim Routineeinsatz fallen dann plötzlich Schüsse: Die junge Kollegin ist in der Folge tot, Tolja schockiert.

Speziell dem scharfsichtigen Karow ist schnell klar: Was nach «Streife sticht in Drogennest» aussehen soll, muss etwas anderes sein. Warum wurde die junge Polizistin wirklich erschossen? Und wie war ihr Verhältnis zum älteren Kollegen, der mit einem Beinschuss davongekommen ist?

«Der gute Weg» heisst diese Folge, die aufzeigt, wie sehr man sich verrennen kann, hat man nur noch ein Ziel vor Augen. Auch wenn das Ziel ein gutes ist, können die Opfer zu gross sein, um es zu erreichen. Fazit: Eine etwas zu konstruierte Story, aufgefangen von dichtem Erzählstil, viel Berlinkolorit und hoher Schauspielkunst.

«Tatort» aus Berlin: «Der gute Weg». Sonntag, 5.5., 20.05 Uhr, SRF 1.

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