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Apropos: Fleisch ist doch Wurst

Janine Gloor

Die TV-Werbung war in den 90er-Jahren legendär. Erschöpfte Feldarbeiter sitzen nach dem Heuen um den Tisch und die Grossmutter serviert eine Pommersche Leberwurst. Die Message schien klar: ehrliche Arbeit und Fleisch gehören zusammen. Unvorstellbar war damals, dass es die Pommersche einst vegan geben würde. Doch das deutsche Traditionsunternehmen Rügenwalder Mühle bietet heute auch veganen Aufschnitt oder vegetarischen Fleischsalat an.

Vor ein paar Jahren sagte der Rügenwalder-Mühle-Chef in einem Interview : «Ich kann mir vorstellen, dass wir in 20 Jahren ohne Fleisch arbeiten.» Auch in der Schweiz tut sich etwas. Bell-Chef Lorenz Wyss will gemäss «Sonntagszeitung» beim Fleischersatz zu einem bedeutenden europäischen Anbieter werden.

Die Diskussion, wieso Vegetarierinnen und Veganer überhaupt wurstähnliche Produkte essen müssen, ist obsolet. Die Rügenwalder Mühle hat das verstanden. Es geht um das Feierabendgefühl aus der Mühle. Ist doch Wurst, ob da Fleisch drin ist.

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