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Kolumne

Knödel, automatisch

Das Waldviertel nahe der tschechischen Grenze ist ein Naturparadies – und Österreichs Knödelhochburg.
Rudolf Gruber

Jetzt hat ein Metzger im Städtchen Allentsteig den ersten Knödelautomaten aufgestellt. Statt Kaugummi und Müsliriegel spuckt das Ding Tag und Nacht handgemachte  (!) Knödel aus – gefüllt mit Grammeln (Grieben), Selchfleisch oder Blunzn (Blutwurst). Die Hausfrauen der Region liegen dem Knödelkönig zu Füssen, er erspart ihnen Stunden in der Küche, denn der Knödelappetit ihrer Männer und Söhne ist grenzenlos. Über der Grenze, im mährischen Olomouc, steht auch ein etwas seltsamer Automat. Er spuckt die Spezialität dieser Stadt aus, die berühmten Ölmützer Quargeln – ein Sauermilchkäse in Scheibchen gepresst. Allerdings gibt es bislang nur einen einzigen Quargelapparat, er steht im städtischen Tourismusbüro. Die Geschäftsidee ist ausbaufähig, denn die Österreicher nehmen das kulinarische Souvenir gerne mit nach Hause. Weshalb im Zug zurück nach Wien von manch Mitreisenden ein etwas strenges Odeur ausgeht.

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