Karat

Um Gold besser verarbeiten zu können und widerstandsfähiger zu machen, wird legiert. Das heisst, dem Gold werden andere Metalle zugefügt und so seine Eigenschaften wie auch die Farbe beeinflusst. Gelbgold enthält Silber und Kupfer, Weissgold meist Palladium und Rotgold wird mit Kupfer gemischt.

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Um Gold besser verarbeiten zu können und widerstandsfähiger zu machen, wird legiert. Das heisst, dem Gold werden andere Metalle zugefügt und so seine Eigenschaften wie auch die Farbe beeinflusst. Gelbgold enthält Silber und Kupfer, Weissgold meist Palladium und Rotgold wird mit Kupfer gemischt. Die Feingehaltsangabe von Goldlegierungen wird in Tausendstel ausgedrückt und auf das Schmuckstück gestempelt. Die in der Schweiz übliche Zahl 750 bedeutet, dass 750 Teile Gold und 250 Teile andere Metalle die Legierung ausmachen. Diese Mischung entspricht 18 Karat (k). Der Begriff ist veraltet und wird nicht mehr gestempelt. In der Schweiz wird traditionell qualitativ hochstehendes Gold verarbeitet, unter 18 Karat wird schlecht verkauft. Nicht zuletzt, weil die Farbe weniger gefällt. Der Begriff Karat bezeichnet auch die Gewichtseinheit für Edelsteine. Diese wird jedoch mit ct abgekürzt. (sts)

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