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Ist Flüssigseife hygienischer als ein Seifenstück?

Im Vergleich zu Flüssigseife ist ein Seifenstück die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Art des Händewaschens. Doch wie steht es mit der Hygiene?
Claudia Füssler

Am Seifenstück klebt der Dreck desjenigen, der sich zuvor damit die Hände gewaschen hat. Hocken hier etwa Keime, die von Familienmitglied zu Familienmitglied weitergereicht werden?

«Eine Seife ist ein alkalisches Medium und als solches ein Nährmedium, das Bakterien und Viren – bis auf ein paar wenige exotische Keime – überhaupt nicht mögen», sagt Ernst Tabori vom Deutschen Beratungszentrum für Hygiene. Sie sterben also schnell ab. Hinzu kommt: Nehme ich das Stück Seife und damit womöglich daran haftende Bakterien in die Hand, ist der nächste Schritt ja das Händewaschen, die Keime würden also direkt wieder abgewaschen werden.

«Für die Verwendung zu Hause sehe ich keine Probleme», sagt Tabori. In öffentlichen Toiletten hingegen sei Stückseife nicht ideal. Sie werde von deutlich mehr Menschen genutzt als in einem Haushalt, das Restrisiko also vergrössert. Dieses existiert übrigens auch bei Flüssigseifen, da der Pumpmechanismus vor dem Waschen mit dreckigen Händen gedrückt wird – der nächste Nutzer kommt also mit den bakteriellen Hinterlassenschaften seines Vorgängers ebenso in Berührung.

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