Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

WOCHENSTERNE: Zwischen Wunschvorstellungen und Altlasten

Mit drei Gestirnen in Fische fehlt es nicht an Fantasie, um uns auszudenken, was wir möchten. Drei Planeten in Steinbock holen uns, in Verbindung mit Themen aus der Vergangenheit, aber wieder jäh auf den Boden. Das sagen uns die Wochensterne vom 21. bis 27. Februar.
Claude Weiss

Das Fischezeichen, in welchem sich die Sonne seit Anfang der Kalenderwoche befindet, ist dafür bekannt, dass es romantisch veranlagt ist und dazu neigt, in seinen Träumen zu schwelgen. Sonderlich aktiv und durchsetzungsstark ist es aber nicht, sodass Ersehntes mangels Zielstrebigkeit und Disziplin häufig auf der Strecke bleibt und nicht umgesetzt wird. Dies wird in vielen Fällen auch durch Schuldgefühle verstärkt. In diesen Tagen kommen, mit der Venus im Steinbockzeichen, aber auch Verlustängste hinzu. Versäumnisse aus der Vergangenheit lassen uns befürchten, dass es mit unserer finanziellen Absicherung nicht zum Besten steht. Wir haben Angst, an kritischen Punkten unseres Lebens nicht die richtigen Entscheidungen getroffen oder aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, sodass uns unsere gegenwärtige Lebenssituation prekär erscheint. Vielleicht hinterfragen wir auch unsere Beziehungen oder wir fürchten uns vor Liebesverlust. Sind wir uns unseres Partners sicher oder könnte er sich anders orientieren? Lieben wir ihn und fühlen wir uns selbst liebenswert? In dieser Zeit können manche Beziehungen durch eine Krise hindurchgehen. Umso dankbarer sind wir, wenn wir unsere Partnerschaft solide und stabil aufgebaut haben, sodass sie Erschütterungen standhält.

Lieber den Spatz in der Hand

Wir sind in diesen Tagen empfänglich für ehrlich gezeigte Zuneigung und für spontane Gesten. Wer uns freundschaftlich und ohne Hintergedanken begegnet, gewinnt unser Herz. Je weniger Erwartungen wir spüren, desto eher sind wir auch selbst bereit, Liebe zu schenken. Mühe haben wir hingegen, wenn an unsere Dankbarkeit appelliert wird. Es ist uns zurzeit zwar bewusst, dass im Leben alles seinen Preis hat, aber wir wünschten uns, die Rechnung für erhaltene Zuwendung käme nicht so unerbittlich zuverlässig daher. Ebenso, wie wir nun gezwungen werden, Schulden aus früheren Zeiten zurückzu­zahlen. Erleben wir hingegen Verbindungen, in denen Liebe frei fliesst und nicht an Bedingungen geknüpft ist, wirkt dies Wunder. Vielleicht inspiriert uns dies dazu, selbst mit dem guten Beispiel voranzugehen und mit spontan gezeigter Freundlichkeit und Zuneigung den Circulus vitiosus zu durchbrechen, der entsteht, wenn wir alle immer zuerst etwas vom Gegenüber erwarten, bis wir bereit sind, selbst etwas zu geben.

Unsere Werte überprüfen

So eignet sich diese Zeit, um unsere Werte und Beziehungen zu überprüfen. Welche Werte erscheinen uns aus heutiger Sicht zuverlässig und in welchen Fällen haben wir in der Vergangenheit auf etwas gesetzt, auf das kein Verlass war? Welchen Preis müssen wir dafür bezahlen und wie können wir eine solche Fehlinvestition an Geld oder Vertrauen in Zukunft vermeiden? Gelten solche Überlegungen auch für Beziehungen, von denen wir uns einiges erhofft hatten, die uns jedoch enttäuschten? Wie können wir uns in Zukunft anders orientieren, ohne uns so zu verschliessen, dass wir uns dadurch neue Möglichkeiten verbauen? Dies sind einige der wichtigsten Fragestellungen dieser Zeit.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.