WOCHENSTERNE: Zwischen Wunschdenken und Realitätsschock

Die Zuversicht des Schütze-Neumondes vom 26.November verflüchtigt sich nun, und das realistische Steinbockzeichen fordert ab Freitag seinen Tribut. Es kommt zum Realitätsschock. Das sagen uns die Sterne vom 28.November zum 4.Dezember.

Claude Weiss
Hören
Drucken
Teilen

In diesen Tagen vollzieht sich eine wichtige Veränderung: Jupiter, Planet des Optimismus und des Wachstums, wechselt nach einem Jahr in seinem eigenen Feuerzeichen Schütze ins erdige Zeichen Steinbock. In diesem zählen nun nicht mehr die Chancen und Möglichkeiten, sondern die Fakten. Diese Veränderung geschieht zwar erst am Dienstag, 2.Dezember, aber der Mond wechselt schon am vorhergehenden Donnerstagabend in den Steinbock, womit «der Spatz in der Hand» von nun an wichtiger wird, als die vage Aussicht, «die Taube vom Dach» herunterzuholen. Der ganze Vorgang führt auch dazu, dass ab dem 28.November und bis zum 20.Januar praktisch permanent vier bis fünf Gestirne im Steinbockzeichen verweilen, womit Qualitäten von Realismus und Ernsthaftigkeit in den Vordergrund rücken. Einsam steht nun nur noch die Sonne im Schützezeichen, und es ist denkbar, dass sie zwischen dem 4. bis 9.Dezember mit einem Quadrat zum Neptun trügerische Fantasien erzeugt, sodass wir in der nächsten Zeit gut beraten sind, uns an sichere Werte zu halten und uns nichts vorzumachen. Insbesondere ist es wichtig, keinen falschen Versprechungen aufzusitzen, vor allem wenn diese leichte Gewinne oder verlockende Zukunftschancen in Aussicht stellen. Nun gelten wieder die Gesetze der Kausalität, gemäss welchen Verbesserungen der eigenen Situation hart erarbeitet werden müssen und alles seinen Preis hat.

Angelegenheiten ordnen

Die Zeit ist günstig, um ganz besonders in der Liebe und in den Finanzen die eigenen Angelegenheiten in Ordnung und auf eine stabile Basis zu bringen. Mit der Konjunktion der Venus mit Saturn, dem Herrscher des Steinbockzeichens, die am 11.Dezember stattfindet, könnten wir sonst im Zusammenhang mit früheren Versäumnissen zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Konstellation entspricht einer völlig anderen Stimmung als noch letzte Woche, als die Göttin der Liebe und des Wohlstands am 24.November mit dem Wohltäter Jupiter eine Konjunktion bildete. Unter jenem Aspekt flossen ohne grössere Anstrengungen Zuneigung, Anerkennung und Liebesgefühle, während wir nun auf eine Zeit zugehen, während welcher wir den Eindruck haben, wir müssten uns alles hart erarbeiten. Dabei geht es auch um unsere Pflichten, wobei wir zurzeit noch die Möglichkeit haben, Versäumtes nachzuholen, bevor die Kausalität der Zeit zuschlägt.

Pflöcke einschlagen

Die gegenwärtige Zeit eignet sich auch, um Pflöcke einzuschlagen. Nun besteht nämlich kaum Gefahr, dass wir auf Treibsand bauen. Wir haben festen Boden unter den Füssen. Allerdings müssen wir unsere Pläne und Vorhaben sorgfältig sichten, bevor wir sie umsetzen, denn die ab dieser Woche wirkende Steinbockqualität verlangt von uns, dass wir auf sicher gehen und Schritt für Schritt voranschreiten. Zuverlässigkeit und Beharrlichkeit sind die Qualitäten, auf die wir nun setzen können. Auf diese Weise lässt sich etwas Solides aufbauen, das von Bestand ist und uns auch in Zukunft Freude bereiten wird.