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WOCHENSTERNE: Wenn es an die Nieren geht

Mit der Mondfinsternis vom Dienstagabend geht es ans Eingemachte. Wir wollen wissen, ob wir geliebt werden und ob unsere Reserven für Durststrecken reichen. Sicherheit und Zugehörigkeit sind nun Trumpf. Das sagen uns die Sterne vom 11. bis 17.Juli.
Claude Weiss

Selten bringt eine Konstellation so klar zum Ausdruck, worum es uns in dieser Zeit geht, wie die Mondfinsternis vom 16. Juli: Saturn, der Planet, der um jeden Preis Sicherheit und Beständigkeit fordert, und die Venus, die Nähe und Verbundenheit sucht, stehen einander auf der schicksalhaften Mondknotenachse gegenüber. Unter einer solchen Konstellation möchten wir im Zusammenhang mit unseren Bindungen auf sicher gehen können und fürchten uns gleichzeitig – wie ein ängstliches Kind – vor Zurückweisung. Wir wünschen uns Klarheit, haben aber die grösste Mühe, die Offenheit Nahestehender zu ertragen, wenn diese nicht unsere Erwartungen bestätigt. In einer solchen Situation ist es besser, auf die grossen Erklärungen und Treuebekundungen zu verzichten, denn auch unser Gegenüber könnte – ebenso wie wir – die Tendenz haben, die gehörten Worte in Stein zu meisseln, damit sie auf ewig Gültigkeit haben. Damit würde aber etwas, das sich in lebendiger Entwicklung befindet, zur Erstarrung gebracht, womit dem zarten Pflänzchen der Liebe und Zuneigung der Garaus gemacht würde. Besser ist es deshalb, unsere innere Unsicherheit nicht durch Forderungen kompensieren zu wollen. Indem wir unsere Zuneigung durch Gesten kundtun, die weniger als Worte dazu einladen, Aussagen zu Versprechen und schliesslich Geboten umzufunktionieren, vermeiden wir diese Falle.

Den ersten Schritt tun

In dieser emotionalen «Saure-
Gurken-Zeit», in der viele sich zurückhalten, weil sie sich vor einer Abweisung fürchten, sich jedoch gleichzeitig nach Zuwendung sehnen, entspannen wir die 
Situation, indem wir im Kontakt mit andern den ersten Schritt tun. Dadurch bringen wir das, was erstarrt ist, wieder in Bewegung. Allerdings bedeutet dies nicht, uns vom Gegenüber einspannen und festlegen zu lassen und damit in dessen Spiel einzusteigen. Sinnvollerweise gehen wir deswegen mit unserem Entgegenkommen nur so weit, wie wir uns damit gut fühlen. Auf keinen Fall sollten wir uns eine Rolle im Schwarzpeterspiel der Schuldgefühle zuweisen lassen. Auf diese Weise kommen wir in der Beziehungsklärung sogar ein Stück weiter und bleiben uns gleichzeitig selbst treu. Dies überzeugt auch Freunde und Partner, die wissen, dass sie auf uns zählen können. Denn auf der Suche nach ver­lässlichen Beziehungen sind wir zurzeit alle. So verfehlen im Falle von Schwierigkeiten Anteilnahme und Mitgefühl ihre Wirkung nicht.

Loslassen hilft bei Verlusten

Haben wir es in dieser Zeit mit Verlusten zu tun, hilft die Fähigkeit loszulassen. Vor Ersterem schützen wir uns prophylaktisch, indem wir uns von vornherein nicht auf zweifelhafte Angebote einlassen, sei dies in der Liebe oder in Geldangelegenheiten. Wir haben – aufgrund einer zu eigenwilligen und kreativen Entscheidungen anregenden Uranusstellung – aber auch die Möglichkeit, im Falle einer sich eintrübenden Lebenssituation plötzlich mit Entschlossenheit einen ganz neuen Weg einzuschlagen, der mehr Lebensfreude verspricht. Wegen rückläufigen Merkurs sollten die entsprechenden Schritte aber erst ab August eingeleitet werden.

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