Unter grossem Druck stehen

Zwischenfälle und Konflikte sorgen in der ersten Woche des neuen Jahres für das volle Stressprogramm. Zum Glück haben wir im Moment ein relativ «dickes Fell» und viel Energie, um kritische Situationen zu meistern.

Monica Kissling
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Zodiac sun (Bild: Fotolia)

Zodiac sun (Bild: Fotolia)

Zwischenfälle und Konflikte sorgen in der ersten Woche des neuen Jahres für das volle Stressprogramm. Zum Glück haben wir im Moment ein relativ «dickes Fell» und viel Energie, um kritische Situationen zu meistern. Darüber hinaus brauchen wir auch Gelassenheit, Flexibilität und Improvisationstalent. Die unberechenbaren Sterne lassen nämlich plötzliche Wendungen erwarten. Das können Gelegenheiten sein, die sich spontan eröffnen, aber auch Türen, die sich überraschend schliessen. Die unerwarteten Entwicklungen bringen Unsicherheit mit sich, mitunter in finanzieller Hinsicht. Neben Sinnfragen stellen sich deshalb existenzielle Fragen. Nächste Schritte sollten wir in Ruhe überlegen. Schnelle Entscheide sind nur im Notfall zu empfehlen, könnten sich jedoch aufdrängen, weil sich die Ereignisse überstürzen.

Grundsatzfragen stellen

Am Freitag kommt Jupiter zum Stillstand und fordert zur Besinnung auf. Gut möglich, dass wir nun an vielem zweifeln. Jetzt ist die richtige Zeit für Grundsatzüberlegungen und -gespräche! Überdenken wir unsere Zielsetzungen und Vereinbarungen und seien wir bereit, diese wenn nötig zu revidieren. Nicht selten dürfte sich ein Kurswechsel geradezu aufdrängen. Zum Beispiel, wenn wir in einer Sackgasse stecken und einen Befreiungsschlag brauchen. Die aktuellen Sterne unterstützen alle, die aus unbefriedigenden Situationen aussteigen oder sich aus Abhängigkeit und Sucht lösen wollen.

Plan B bereithalten

Mit Routineaufgaben müssen wir uns im Beruf sicher nicht herumschlagen, denn es läuft so gut wie nichts planmässig. Die Technik spielt verrückt, die Kommunikation klappt nicht, Kunden und Kollegen sind gereizt, und es kann zu kurzfristig unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten kommen. Der kritische Mars sorgt für eine aggressive Komponente, was neben verbalen Attacken auch Hackerangriffe erwarten lässt. Gleichzeitig kommt es unter dem rückläufigen Merkur zur Kündigung von Verträgen sowie zu Rücktritten aus Protest oder unter Druck, weil Fehler und Versäumnisse ans Licht kommen. Das alles erfordert kurzfristig einberufene Sitzungen; gleichzeitig müssen bestehende Termine verschoben oder abgesagt werden. In der Agenda tragen wir am besten alles nur provisorisch ein.

Krise als Chance

Auch die Liebessterne zeigen sich wenig entspannt. Im Gegenteil: Sie fordern Beziehungsarbeit. Unsere Erwartungen werden nicht erfüllt; grosse Hoffnungen können platzen. «Ent-Täuschung» bedeutet aber immer auch das Ende einer Täuschung, so dass wir den Partner und die Beziehung nun realistischer sehen. Nun geht es darum, dass wir uns mit der Wirklichkeit anfreunden und die Beziehung gemeinsam neu gestalten. Dazu braucht es offene Gespräche, bei denen die störenden Punkte auf den Tisch kommen. Wer das auf nicht verletzende Art schafft, kann seine Beziehung fit machen für die Zukunft. Weil Diskussionen jedoch sehr hitzig verlaufen können, entsteht möglicherweise Distanz. Und dann brauchen wir wohl etwas Zeit, um wieder zueinander zu finden.

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