Sterne

Aller Anfang ist schwer Die Sterne senden nach wie vor widersprüchliche Signale, was häufige Stimmungswechsel mit sich bringt.

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Aller Anfang ist schwer

Die Sterne senden nach wie vor widersprüchliche Signale, was häufige Stimmungswechsel mit sich bringt. Im einen Moment sehen wir die Dinge optimistisch und sind voller Tatendrang, dann haben wir plötzlich wieder Zweifel und fragen uns, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Dies ist in Zeiten des Umbruchs ganz natürlich, deshalb sollten wir uns nicht so schnell geschlagen geben. Die Zeichen stehen klar auf Neubeginn, doch Saturn und der rückläufige Merkur signalisieren Anfangs-schwierigkeiten. Natürlich würden wir im Zeichen des Widders am liebsten auf dem direktesten und schnellsten Weg zum Ziel kommen, aber es gibt im Moment leider Faktoren, die das verhindern. Bei vorsichtigen und ängstlichen Naturen verhält es sich vielleicht auch umgekehrt: Sie würden gern noch eine Weile überlegen, doch die Zeit drängt. Denn in diesen bewegten Zeiten gilt das Sprichwort: «Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.»

Notwendige Anpassungen

Merkur ist bis zum 23. April rückläufig; solange befinden wir uns in einer Bereinigungsphase. Bei der Arbeit gilt es, Hindernisse zu überwinden und Störfaktoren zu eliminieren. Wir müssen Fehler korrigieren, Geräte reparieren, Updates am Computer installieren, Missverständnisse klären und längst fällige Gespräche führen. Oder Verträge anpassen, die nicht mehr stimmig sind und die Konditionen neu aushandeln. Kurz gesagt: Wir müssen Altlasten abbauen, bevor wir durchstarten können. Wenn die Sonne am Mittwoch auf Jupiter trifft, könnten sich verlockende Perspektiven eröffnen. Für eine verbindliche Entscheidung ist es jedoch zu früh, denn Ende Woche bekommen wir weitere wichtige Informationen. Nutzen wir die rückläufige Merkur-Phase, um Pendenzen aufzuarbeiten, aufzuräumen sowie um- und aufzurüsten.

Mut und Konsequenz

In der aktuellen Phase geht es darum, grundlegende Neuerungen einzuleiten. Fassen wir also Mut und wagen wir ein Abenteuer! Die starke Besetzung des risikofreudigen Widders und das Zusammentreffen von Uranus und Lilith stehen für radikale Erneuerung und erlauben keine falschen Kompromisse. Sie fordern Ehrlichkeit, Konsequenz und Willenskraft. Seien wir deshalb auch bereit, Projekte, wenn nötig, für gescheitert zu erklären. Wer sich Veränderungen verweigert, könnte erleben, dass sich die äusseren Umstände überraschend ändern. Nutzen wir den Schwung der Sterne deshalb, um selber die Initiative zu ergreifen und uns neu zu organisieren.

Am Ball bleiben

Seien wir nun auch bereit, Konflikte auszutragen. Wenn uns etwas nicht passt, sollten wir unsere Anliegen vertreten und klar formulieren. Wenn Mars im kämpferischen Widder im Spannungsfeld von Uranus und Pluto steht, will die Durchsetzungsfähigkeit trainiert werden und der Umgang mit Frustration und Ärger gelernt sein. Wenn es mal wieder anders läuft als geplant, nehmen wir das am besten sportlich, bleiben aber hartnäckig.

Wer sucht, der findet

In der zweiten Wochenhälfte, speziell am Samstag, bringen die Sterne so manches ans Licht: Brisante Informationen, die lange unter Verschluss lagen oder gut gehütete Geheimnisse. Das heisst, schlechte Karten für alle, die noch eine Leiche im Keller haben. Auch Schulden werden nun eingefordert.

Positiv zu vermerken ist anderseits, dass wir nun auch gute Chancen haben, etwas Verlorenes wieder zu finden oder gar die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu entdecken. Vielleicht treffen wir auch jemanden wieder, den wir jahrelang aus den Augen verloren haben. Möglicherweise erinnern wir uns auch plötzlich an einen Kindheitstraum und haben den Wunsch, diesen jetzt endlich zu verwirklichen.

Klarheit finden

In der Liebe kommen wir in dieser Woche in der Realität an. Die rosaroten Wolken verziehen sich, und es zeigt sich, ob unsere Träume im Alltag auch Bestand haben. Wer sich kürzlich verliebt hat, überlegt sich jetzt, ob er sich wirklich fest binden will, ist sich in dieser Frage aber möglicherweise unsicher. Statt sich von anderen beeinflussen zu lassen oder Gänseblümchen-Blütenblätter zu Rate zu ziehen, nimmt man sich besser Zeit und spürt in sich hinein. Das gilt auch für Menschen, die schon länger in einer festen Beziehung leben: Wenn sich jetzt Zweifel einstellen oder man mit Frustrationen zu kämpfen hat, horcht man am besten nach innen. Eine Beziehung besteht nicht nur aus Höhenflügen, das wird jetzt wieder einmal klar, soll uns aber nicht zu Überreaktionen verleiten. Neptun ist soeben in die Fische eingetreten und öffnet unsere Sensoren für eine neue, ganzheitliche Sicht der Dinge. So könnte uns im Lauf der Woche ein Licht aufgehen, und wir finden plötzlich die Antwort auf eine wichtige Frage.

Monica Kissling

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