STERNE

Über das Leben nachdenken Die Sterne bringen in dieser Woche eine nachdenkliche Stimmung. Jupiter, der Planet der grossen Hoffnungen, und sein Gegenspieler Saturn, der Pessimist unter den Planeten, machen sich gleichzeitig am Himmel stark und kämpfen um Einfluss.

Drucken
Teilen

Über das Leben nachdenken

Die Sterne bringen in dieser Woche eine nachdenkliche Stimmung. Jupiter, der Planet der grossen Hoffnungen, und sein Gegenspieler Saturn, der Pessimist unter den Planeten, machen sich gleichzeitig am Himmel stark und kämpfen um Einfluss. Weil Jupiter jedoch durch eine kritische Konstellation mit Chiron geschwächt ist, dürfte Saturn als Gewinner aus dem Duell hervorgehen. Das bedeutet, dass wir uns mit Schwierigkeiten und Widerständen, vielleicht auch mit Sorgen und Ängsten, sicher aber mit dem Ernst des Lebens auseinandersetzen müssen.

Der Sinn der Melancholie

Einfache und schnelle Lösungen scheint es gerade nicht zu geben. Vielmehr könnten wir jetzt eine vorübergehende Sinnkrise erleben oder von einer Art Weltschmerz heimgesucht werden – einem Gemütszustand, der als «tiefe Traurigkeit über die Unzulänglichkeit der Welt» definiert wird.

Auch melancholische Zeiten haben jedoch ihren Sinn: Wir können sie nämlich zum Anlass nehmen für eine Besinnung und die Gelegenheit nutzen, wieder einmal vertieft darüber nachzudenken, was uns im Leben wirklich wichtig ist. Fragen wir uns auch, was falsch läuft in unserem Leben, in unserer Umgebung und in der Gesellschaft. Wer im Moment nicht glücklich ist, sollte seine Unzufriedenheit nicht mit Ablenkung überspielen, sondern prüfen, welche Anstrengungen nötig sind, um eine Verbesserung zu erzielen. Bedenken wir aber, dass Veränderungen nicht von heute auf morgen möglich sind. Jeder Prozess beginnt mit dem ersten Schritt. Die Sterne helfen uns jetzt, herauszufinden, wo wir uns neu orientieren wollen. Richten wir dabei den Blick nach innen, und lassen wir uns nicht zu sehr von anderen Meinungen beeinflussen. Es gilt, unter vielen möglichen Wegen den richtigen für uns selbst zu finden.

Neue Perspektiven suchen

Die beiden Planeten Jupiter und Saturn laden uns ein, uns intensiv mit unseren Zukunftsperspektiven auseinanderzusetzen und unser Bewusstsein zu erweitern. Vielleicht gibt es einen äusseren Anlass, der bewirkt, dass sich unser Weltbild verändert. Oder wir spüren intuitiv, dass es Zeit ist, zu neuen Horizonten aufzubrechen.

Wer von Natur aus ängstlich ist oder stark von Konventionen bestimmt wird, kann sich nun überlegen, wie er sich von Zweifeln und gesellschaftlichen Erwartungen unabhängiger machen kann. Wer hingegen zu Exzessen oder übertriebenen Erwartungen neigt, stösst an Grenzen. In diesem Fall gilt es, nicht auf Privilegien oder Forderungen zu beharren, sondern die Grenzen des Machbaren zu akzeptieren.

Zielsetzungen anpassen

Auch im Beruf ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und die Weichen neu zu stellen. Was wir in dieser Woche erleben und beschliessen, könnte unsere Zukunft massgeblich prägen. Bereits Mitte Woche dürften wichtige Entscheidungen fallen: Im positiven Fall entscheiden wir selber; im ungünstigeren Fall wird für uns entschieden. Es zeigt sich nun, welche Projekte konkrete Erfolgschancen haben und welche wir ad acta legen müssen. Es kann sogar zu einem richtigen «Grounding» kommen. Es ist leider möglich, dass Pläne durchkreuzt und Hoffnungen enttäuscht werden, so dass sich nicht nur unsere Stimmungslage, sondern auch unsere Zukunftsperspektiven verändern. Umgekehrt können sich aber in scheinbar verfahrenen Situationen plötzlich Silberstreifen am Horizont abzeichnen, so dass wir neues Vertrauen schöpfen. So oder so: Die Sterne versprechen wichtige Einsichten, und wenn wir diese erst einmal haben, können wieder besser disponieren.

Füreinander da sein

In der Liebe lohnt sich eine Standortbestimmung. Dabei ist Tiefgang gefordert. Auf die lockere Tour läuft zurzeit nichts. Dafür haben wir die Möglichkeit, wichtige Beziehungsfragen zu klären. Wenn wir «am gleichen Strick ziehen» beziehungsweise in die gleiche Richtung unterwegs sind, erleben wir eine innige Zeit. Das Liebesglück hängt jetzt in erster Linie von unseren Erwartungen ab. Wer sich in einer Partnerschaft einfach nur Glück ohne Probleme und Tiefen erhofft, wird enttäuscht. Wer hingegen realistisch ist und ausserdem bereit, auch schwierige Phasen mit dem Partner durchzustehen, dürfte nun eine tiefe Verbundenheit erleben. Die Sterne machen nämlich klar, dass uns das Glück nicht einfach in den Schoss fällt, sondern dass wir dafür auch etwas tun müssen. Weder kann der Partner all unseren Wünschen gerecht werden, noch sind wir selber perfekt. Seien wir also nachsichtig, und setzen wir uns nicht mit Ansprüchen unter Druck. Wichtig ist, dass wir füreinander da sind– in guten wie in schlechten Zeiten.

Monica Kissling

Aktuelle Nachrichten