STERNE

Niemand ist perfekt Es kann nicht immer alles perfekt funktionieren. Und selbst wenn wir uns noch so viel Mühe geben, können wir nicht immer Topleistungen erbringen.

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Niemand ist perfekt

Es kann nicht immer alles perfekt funktionieren. Und selbst wenn wir uns noch so viel Mühe geben, können wir nicht immer Topleistungen erbringen. In dieser Woche sollten wir uns nicht zu viel abverlangen, sondern nachsichtig sein und bereit, uns und unseren Mitmenschen Fehler zu verzeihen. Die Sterne konfrontieren uns nämlich mit Schwachstellen. Es kann sein, dass wir jetzt an unsere Grenzen kommen: körperlich erschöpft sind, geistig nicht ganz fit oder seelisch nicht im Gleichgewicht. Es ist aber auch möglich, dass in unserem Umfeld einiges nicht so funktioniert, wie es sollte. Vielleicht sind es auch vermeintliche Schwächen, die uns beschäftigen: Angst, nicht zu genügen, zum Beispiel; unsere Ziele nicht zu erreichen und unsere Mitmen-schen zu enttäuschen. Das kann dazu führen, dass wir uns unnötig klein machen – oder aber, dass wir bluffen und so tun, als hätten wir alles im Griff. Aber Achtung: Kontrollfreaks haben es jetzt schwer! Gerade bei denen, die ständig alles perfekt machen wollen und sich nie einen Fehler eingestehen, könnte jetzt einiges schief laufen. Doch so ärgerlich das auch sein mag, so heilsam kann es sein: Gerade im Scheitern liegen wichtige Erkenntnisse verborgen. Zum Beispiel die Einsicht, dass wir mehr Zeit für uns brauchen und uns von Sachzwängen und permanentem Druck befreien müssen.

Arbeitsabläufe optimieren

Am Arbeitsplatz gibt es einiges zu verbessern. Versäumnisse wollen korrigiert und Arbeitsabläufe optimiert werden. Die Sterne fordern jetzt ein gutes Fehlermanagement. Wahre Grösse zeigt sich bekanntlich gerade dann, wenn Fehler passieren. Können wir dazu stehen und etwas daraus lernen? Oder geben wir lieber den anderen oder den Umständen die Schuld? Sind wir bereit, aktiv etwas zu unternehmen, oder glauben wir, wir könnten sowieso nichts verändern? Gut unterwegs ist, wer kritikfähig ist und zuerst eine sorgfältige Analyse macht, bevor er sich eine Meinung bildet.

Leider besteht aber die Gefahr, dass wir nach dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung» agieren. Unter den schlagfertigen Kommunikationssternen können wir zünftig austeilen, allerdings auch mit deplazierten Bemerkungen tief in den Fettnapf treten. Wenn der Körper also plötzlich viel Adrenalin ausschüttet und wir schon einen hochroten Kopf haben, ist Schweigen sicher besser als Reden. Mindestens so-lange, bis wir eine klare Strategie haben. Dies könnte jedoch bis nächste Woche dauern, denn unter den diffusen Kommunikationssternen fehlen uns vorerst die Fakten. Wir laufen dann Gefahr, aufgrund von falschen Annahmen zu planen. Unter den spekulativen Sternen versteigen wir uns vielleicht in abenteuerliche Behauptungen oder konstruieren gar eine Verschwörungstheorie. Oder wir wissen nicht, was wir glauben sollen. Kritisches Hinterfragen und geduldiges Abwarten machen in diesem Fall Sinn.

Dinge in Ordnung bringen

Im Zeichen der sorgfältigen Jungfrau geht es auch darum, Dinge in Ordnung zu bringen. Das kann bedeuten, dass wir etwas bereinigen, das uns schon lange «auf dem Magen liegt». Vielleicht müssen wir eine Beziehung wieder «in Ordnung» bringen oder möchten uns entschuldigen. Oder wir wollen ein Versprechen einlösen. Jetzt ist die richtige Zeit dafür! Alles, was wir für unsere Mitmenschen tun, wird dankend angenommen und schafft eine Atmosphäre von Vertrauen und Verbindlichkeit. Weil sich die Sterne von der hilfsbereiten Seite zeigen, können wir unsere eigenen Anliegen zurückstellen und anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Oft hilft es auch, einfach da zu sein und zuzuhören.

Die Liebessterne zeigen sich von der hochsensiblen Seite. Es berührt uns jetzt alles tief. Im positiven Fall erleben wir mit unserem Liebsten viel Nähe und verstehen einander ohne Worte. Dass wir den Schutzpanzer abgelegt haben, ist auch etwas gefährlich. Wenn wir nicht einfühlsam miteinander umgehen, können alte Wunden aufreissen. Und weil unser Selbstwertgefühl nicht so gefestigt ist, sind wir rasch verunsichert. Anfang Woche können wir mit dem Verstand regulierend eingreifen, doch am Freitag und Samstag sind wir den Ängsten und Sehnsüchten ausgeliefert.

In eine andere Welt eintauchen

Der Fische-Vollmond vom Freitag schafft einen Zugang zu unseren inneren Bildern und Vorahnungen. Darüber hinaus weckt er Sehnsüchte. Doch Phantasie und Realität lassen sich nun kaum unterscheiden, deshalb sollten wir jetzt keine Herzensentscheidung fällen. Weil wir sehr beeinflussbar und leicht zu verführen sind, müssen wir auch gut auf unsere Bedürfnisse achten und uns abgrenzen, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt. Momente der Ruhe helfen, die innere Stimme wahrzunehmen. Dass wir uns am Freitag und Samstag ganz von Gefühlen, Träumen und Sehnsüchten leiten lassen, beflügelt Verliebte, Künstler und Idealisten ebenso wie spirituell suchende Menschen. Klinken wir uns eine Zeitlang aus dem Alltag aus und entdecken unsere künstlerische Ader, entwickeln Visionen, schreiben einen Liebesbrief, komponieren ein Musikstück, meditieren oder suchen einen Platz in der Natur auf.

Monica Kissling

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