STERNE

In der Realität ankommen Wir starten mit sehr viel Idealismus und grossen Hoffnungen in die Woche.

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In der Realität ankommen

Wir starten mit sehr viel Idealismus und grossen Hoffnungen in die Woche. Eine Planetenballung in den Sternzeichen Wassermann und Fische sorgt für einen kreativen Schub: Der Wassermann fördert intellektuelle Höhenflüge und utopische Ideen, während der Fisch die Phantasie und die Wunschkraft stimuliert. Beide Sternzeichen haben aber eine gemeinsame Schwäche: sie sind nicht besonders realistisch. So könnten Ideen, die wir selber für brillant halten, an den äusseren Umständen scheitern – zum Beispiel am fehlenden Geld oder an der fehlenden Unterstützung durch andere. Gerade dort, wo wir von anderen abhängig sind, könnte es nun Probleme geben. Sei es, weil ein Partner oder Sponsor einen Rückzieher macht, weil wir mit den Konditionen nicht einverstanden sind oder weil wir plötzlich grosse Mühe mit Abhängigkeiten bekunden und lieber auf etwas verzichten, als unsere Eigenständigkeit aufzugeben.

Grenzen respektieren

Seit einigen Tagen steht Jupiter, der Planet der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, disharmonisch. So waren wir vielleicht übertrieben optimistisch und derart überzeugt von einer Sache, dass wir kritische Stimmen sowie Risiken einfach ausgeblendet haben. Wir gingen vielleicht zu weit und setzten uns über Grenzen, zum Beispiel moralische, hinweg. Oder wir hatten masslos überzogene Erwartungen. In diesem Fall sollten wir nun zur Vernunft kommen und bescheidener werden. Unter Umständen ist auch eine Entschuldigung sinnvoll. Wer den Bogen überspannt hat und nicht selber zur Einsicht kommt, gerät jetzt unter Druck. Unter dem zunehmenden Einfluss von Saturn wird vieles kritisch hinterfragt, und Verfehlungen kommen ans Licht. Wir werden mit den Grenzen des Machbaren konfrontiert, müssen zurückbuchstabieren und Kompromisse eingehen. Wir sind auch gefordert, unsere eigenen körperlichen Grenzen zu akzeptieren und uns mit Schwächen und möglichem Versagen zu arrangieren.

Erwartungen zurücknehmen

Auch im Beruf werden wir etwas ausgebremst, vielleicht sogar kritisiert, was natürlich nicht sehr motivierend ist. Montag und Dienstag sind zwei schwierige Tage, weil wir nun sehr dünnhäutig und verletzlich sind, gleichzeitig auch körperlich nicht wirklich gut in Form. Am besten muten wir uns deshalb nicht zu viel zu und lassen uns vor allem nicht auf Konflikte ein. Eine gute Abgrenzung ist jetzt besonders wichtig. Wir können im Moment auch nichts erzwingen oder beschleunigen. Wenn wir ein Projekt vorerst auf Eis legen müssen, sollten wir uns in Geduld üben und gleichzeitig Gesprächsbereitschaft signalisieren. Mit der Kommunikation klappt es zum Glück einiges besser als in den letzten Tagen. So haben wir immerhin die Chance, Missverständnisse und Konflikte in einem vernünftigen Gespräch zu bereinigen. Wir können unseren Standpunkt nun verständlich darlegen und so eine gute Diskussionsbasis schaffen. In der zweiten Wochenhälfte haben wir auch wieder mehr Energie und Motivation zur Verfügung.

Im Bereich Liebe und Erotik läuft es nicht mehr so locker und harmonisch wie in der vergangenen Woche. Die Liebessterne sind anspruchsvoll, und das Glück will verdient sein. Die Kunst besteht nun darin, Nähe und Distanz in eine Balance zu bringen. Es kann sein, dass sich ein Partner mehr Nähe und Verbindlichkeit wünscht, während der andere mehr Freiraum braucht und sich nicht verpflichten will. Die Vorstellungen darüber, was eine glückliche Beziehung ist, könnten nun weit auseinandergehen. So stellt sich die Frage, wie wir mit unterschiedlichen Visionen und Bedürfnissen umgehen können. Ob wir einfach nur frustriert sind und kapitulieren oder ob wir einen kreativen Umgang und unkonventionelle Lösungen finden. Sicher ist: Die Sterne fordern intensive Beziehungsarbeit. Das gelingt am besten, wenn wir eine kritische Phase in der Liebe als Reifephase begreifen und uns die nötige Zeit für klärende Gespräche nehmen.

Abkühlung und Klärung

Wenn Rücksichtnahme, Respekt und Verantwortungsgefühl in einer Beziehung schon länger fehlen, könnte jetzt auch das Ende eingeläutet werden. In diesem Fall stellen wir vermutlich fest, dass wir nicht bereit sind, weiter in die Beziehung zu investieren. Auch wenn wir uns voneinander entfremdet haben, wird dies unter den aktuell sehr sensiblen Konstellationen besonders spürbar sein. Ist die Atmosphäre kühl und distanziert, leiden wir nun stärker. Widerstand regt sich auch, wenn ein Partner stets grosszügig und zu Konzessionen bereit ist, während der andere fordernd oder gar berechnend ist. Letztlich stellt sich die Frage, ob wir Beziehungen wieder ins Gleichgewicht bringen können. Melden wir unsere Bedürfnisse offen und klar an, jedoch ohne Druck aufzusetzen.

Monica Kissling