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WOCHENSTERNE: Reif für die Insel?

Unter vollem Einsatz alles auf Vordermann bringen! Das kann anstrengend sein, wenn wir durch verführerische Irrlichter abgelenkt werden. Treiben wir es auf die Spitze, fühlen wir uns bald «reif für die Insel»! Das sagen uns die Wochensterne vom 5. bis 11.September.
Claude Weiss

Die weiterhin starke Besetzung des Jungfrauzeichens treibt uns auch diese Woche dazu an, vieles zu erledigen, was liegengeblieben ist. Wenn alles an seinem Platz ist, meinen wir, endlich unsere wohl­verdiente Ruhe zu finden und die Belohnungen geniessen zu können, auf die wir – in unseren Augen – Anrecht haben. Leider kommt es aber nicht dazu. Kaum sind wir mit dem, was wir uns vorgenommen haben, fertig, meldet sich die nächste liegengebliebene Pendenz. Und dann verlangt plötzlich ein akuter Notfall oder ein vielversprechendes Projekt unsere volle Aufmerksamkeit. Wir fühlen uns im Hamsterrad, ohne Möglichkeit auszusteigen. Bis wir realisieren, dass wir dem Treiben selber Grenzen setzen müssen. Dass wir selbst entscheiden müssen, wie weit wir unserer Betriebsamkeit freien Lauf lassen und an welchem Punkt wir bewusst wählen, wie wir mit unserer Energie umgehen.

Grund für diese Situation sind die widersprüchlichen Tendenzen, denen wir zurzeit ausgesetzt sind. Dem pflichtbewussten Jungfraupol, der durch vier Gestirne gut besetzt ist, stehen Neptun und Lilith in Fische gegenüber. Aus der Sicht des arbeitsamen Jungfrauzeichens sind dies Störfaktoren, die uns von einer effizienten Bewältigung des Alltags ablenken. Das Resultat sind Unsicherheit, Schuldgefühle und der Eindruck, nicht zum Ziel zu kommen. Lilith und Neptun stehen aber für die Bedürfnisse unserer Seele. Sie erinnern uns daran, dass wir nicht nur da sind, um ein Dach über dem Kopf, einen sicheren Arbeitsplatz und ein gut gefülltes Bankkonto zu haben. Wir sehnen uns auch nach Inhalten, die uns ein Gefühl von Sinn, gleichen Chancen und von Zu­gehörigkeit vermitteln. Ferien oder Auszeit erscheinen uns aus dieser Sicht als das Gebot der Stunde.

Keine Chance verpassen

Gleichzeitig feuert uns aber auch der stets nach neuen Möglichkeiten Ausschau haltende Jupiter dazu an, keine Chance zu verpassen und etwas zu wagen. Das erzeugt Unrast. Wir befürchten, nicht den vollen Nutzen aus einer Zeit zu ziehen, die uns Vorteile bringen könnte. Riskieren wir gar, dass andere an uns vorbeiziehen, nur weil wir zu passiv sind und unsere guten Karten zu wenig ausspielen? Auch diese Entsprechung des sonst als Glücksbringer gefeierten Jupiter trägt nicht zu unserer Ausgewogenheit bei. Zu hohe Erwartungen vermiesen uns eine Zeit, die sonst durchaus angenehm sein könnte.

Wie kommen wir zur Ruhe?

Innehalten und Prioritäten neu setzen hilft weiter. Einseitigkeiten vermeiden wir, indem wir weder voll auf die Karte «Arbeit» noch auf jene des «Ausstiegs» setzen, sondern Arbeit und Alltagsbewältigung sowie Inspiration und «Seelennahrung» miteinander in ein lebendiges Gleichgewicht bringen. Dies erreichen wir, indem wir nicht die Vernunft zum unser Leben beherrschenden Prinzip machen, sondern auch dem Gefühl und der Intuition den ihnen gebührenden Platz einräumen. Wenn wir dies tun, müssen sich Lilith und Neptun nicht als Querschläger betätigen, die ein durchgetaktetes Leben durcheinanderbringen. Wir binden sie vielmehr ein in einen von Vielfalt geprägten, kreativen Lebensentwurf.

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