WOCHENSTERNE: Konsequenter Umgang mit neuer Realität

Vier Planeten im Steinbockzeichen laden dazu ein, uns nach einer Zeit der Verunsicherung neu zu organisieren. Indem wir das, was zu tun ist, realistisch anpacken, bekommen wir festen Boden unter den Füssen. Das sagen uns die Sterne vom 12. bis 18.März.

Claude Weiss
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Bild: Fotolia

In den letzten drei Wochen hat uns die Sonne im Fischezeichen mehr beunruhigt, als dass sie uns zum Träumen veranlasst hätte. Im Allgemeinen ist dies eine Periode des Jahres, die wir geniessen, wenn wir uns den Inspirationen des Moments hingeben können und nicht zu viel um die Ohren haben. Die Konturen der Realität werden in dieser Phase etwas unscharf, was bei einigen jedoch auch Ängste auslöst. Dieses Mal standen Ängste für viele im Vordergrund, denn Sicherheit spendende Strukturen des Alltags lösten sich für einige regelrecht auf. Bei andern half die Fantasie, sich auszumalen, was alles passieren könnte. So geht es mit der schlagartigen Verbreitung des Corona-Virus darum, mit einem gewissen Risiko leben zu lernen, ohne deswegen einer Panik zu verfallen. Einige fühlen sich dabei aber auch mit der Frage konfrontiert, ob sie ihre bisherige Vorstellung von Realität und Vorherseh­barkeit revidieren müssen.

Angst vor Kontrollverlust

Wer schon früher Angst vor Kontrollverlust hatte, findet sich nun bestätigt, denn die eigenen Befürchtungen erscheinen plötzlich durch die Realität begründet. Vergessen geht dabei, dass frühere Generationen in viel grösseren Gefahren lebten. Dabei unterstützt ein guter Bezug zum Konkreten und eine solide Verankerung im Alltag das Gefühl, Situationen nicht machtlos ausgeliefert zu sein. Und dieses Gefühl der Handlungsfähigkeit wird zurzeit durch eine eindrückliche Ballung im Steinbockzeichen gestärkt. Diese Konstellation hilft uns, aktiv etwas zur Abwendung von Gefahren zu tun, sofern dies in unserer Macht liegt und uns über Dinge, die wir nicht beeinflussen können, nicht den Kopf zu zerbrechen. So navigieren wir erfolgreich durch Zeiten, die, ob wir es wollen oder nicht, stets ein Quäntchen an Unsicherheit beinhalten.

Tatkräftiges Handeln wird unterstützt

Während das Fischezeichen stimmungsabhängig mit der Umgebung mitschwingt und sich dabei auch gerne treiben lässt, winkt zusätzlich bereits ab dem 20.März die entscheidungsfreudige und dynamische Qualität der Sonne im Widderzeichen. Dies löst Kampf­willen und Zuversicht aus. Ein Ziel vor Augen zu haben hilft, Ängste und dunkle Gedanken zu verscheuchen. Auch wenn dadurch die Probleme, die uns beschäftigen, nicht aus der Welt geschaffen sind, erscheinen sie uns in einem neuen Licht. Dadurch, dass wir uns ihnen aktiv entgegenstellen, fühlen wir uns ihnen auch nicht mehr ausgeliefert. Die neu gewonnene Kraft beflügelt uns. Dies ist auch wichtig, denn die Herausforderungen der uns heimsuchenden Epidemie könnten gerade um den Widder- Neumond vom 24.März einen neuen Höhepunkt erreichen. Hinsichtlich zu ergreifender Vorsichtsmassnahmen wird also nicht so bald Entwarnung gegeben werden können. Indem wir unsere Haltung verändern, haben wir aber die Möglichkeit, eine neue Einstellung zu den Dingen, die uns umgeben, zu entwickeln, die dazu bei‑ trägt, dass wir uns – trotz scheinbar widriger Umstände – unsere Lebensfreude und Zuversicht erhalten.