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WOCHENSTERNE: Klarheit kehrt zurück

Die vergangene Sonnenfinsternis zieht uns weiterhin in ihren Bann und wir spüren deren Ausläufer. Am Sonntag wird Merkur aber wieder direktläufig und es kehrt Schritt für Schritt mehr Klarheit zurück. Das sagen uns die Wochensterne vom 16. bis 22. August.
Claude Weiss

Drei Finsternisse seit dem 13. Juli und die grösste Erdnähe des Mars seit dem Jahre 2003 haben es uns und der Natur im letzten Monat angetan. Wir brauchen nun Zeit, um die Veränderungen, die im Bereich unserer Wahrnehmung sowie auf verschiedenen Ebenen unseres Lebens stattgefunden haben, oder sich noch abzeichnen, zu verdauen. Noch werden wir durch den Lauf des Mondes, jeweils am Donnerstag und Freitag, mit schwer verständlichen Themen der vergangenen Sonnenfinsternis vom 11. August konfrontiert. Mit dem Merkur, der nach gut dreiwöchiger Rückläufigkeit nun wieder direktläufig wird, steht uns ab Montag aber wieder eine bessere Denk- und Kombinationsfähigkeit zur Verfügung. Dies ermöglicht uns, die empfangenen Impulse, die starke Antriebskräfte in uns wecken, uns jedoch auch mit Aggressionen und unterdrückter Wut konfrontieren, besser in unser Leben zu integrieren. Wir beginnen zu ahnen, worum es bei scheinbar absurden Vorkommnissen geht. Dabei steht uns bis Ende dieser Woche die positive und unternehmerische Kraft der Sonne im Löwezeichen zur Verfügung. In Verbindung mit dem Gefühl, wieder Boden unter den Füssen zu finden, haben wir die Kraft, jene Veränderungen einzuleiten, die wir uns zu Gunsten eines erfüllteren Lebens wünschen.

Die Wirkung nährender Gefühle

Wir sollten uns aber auch nicht überfordern, indem wir zu viel wollen. Einer der wohltuenden Aspekte der gegenwärtigen Periode – eine harmonische Verbindung zwischen dem gefühlsbetonten Neptun und dem grosszügigen Jupiter – legt nämlich nahe, dass gefühlsmässige Unterstützung von partnerschaftlicher Seite oder von Seiten nahestehender Menschen kommen kann. Diese Planetenverbindung zeigt, dass Glück und eine Verbesserung unserer Situation uns nicht nur durch aktives und gezieltes Vorgehen zuteil wird, sondern auch durch einfühlsame Qualitäten. Gerade indem wir, statt zu fordern, Gefühle verbindender Liebe und gefühlsmässiger Verbundenheit zulassen und bereit sind, viel zu geben, ohne stets darauf bedacht zu sein, dass gleich viel in der identischen Form zurückkommt, schaffen wir zwischen uns und anderen ein Feld der Liebe, in welchem tiefe seelische Dimensionen der Verbundenheit zum Tragen kommen. Dabei können wir die Erfahrung machen, dass wir uns in einem Umfeld bewegen, in welchem wir alle durch geheimnisvolle Bande miteinander verbunden sind.

Kontrolle, Liebe und Loslassen

Im positiven Fall tragen die Erfahrungen der gegenwärtigen und der letzten Zeit dazu bei, in uns ein Bewusstsein reifen zu lassen, dass die Vorstellung, im eigenen Leben alles im Griff haben zu können, nicht nur einer Illusion entspricht, sondern auch keine geeignete Strategie darstellt. Sinnvoller ist es, unser Gestaltungs- und Kontroll­bedürfnis auf das zu beschränken, worauf wir Einfluss haben und uns in anderen Bereichen darin zu üben, die Dinge geschehen zu lassen, stets bereit, falls erforderlich, loszulassen. Zu diesem Prozess gehört sowohl die Bereitschaft, sich liebevoll einzulassen als auch zu trauern.

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