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WOCHENSTERNE: Farbe bekennen und Prioritäten setzen

Die Zeit der Unverbindlichkeit ist vorbei. Nun müssen wir Farbe bekennen. Wer sich nicht entscheiden kann, riskiert, dass andere dies übernehmen. Besser ist es, wir ringen uns selber zu einer Wahl durch. Das sagen uns die Sternevom 10. bis 16.Oktober.
Claude Weiss

Die ganze Woche wird vom Vollmond am 13.Oktober geprägt. Obwohl die Sonne im abwägenden Waagezeichen steht, wird sie – als Willensfaktor – ebenso wie der Mond – als Gefühlspol – vom unnachgiebigen Pluto in die Zange genommen. Damit kommt ein Gefühl des Lebensernstes zum Tragen, welches uns zwingt, den Notwendigkeiten der Existenz ins Auge zu schauen. Liegengebliebenes muss angegangen werden, und wir werden aufgefordert, uns mit Altlasten auseinanderzusetzen. In einem intensiven Gefühlsklima wird uns zurzeit klar, auf wen wir uns verlassen können, wenn es darauf ankommt, und wer das Weite sucht, wenn es stürmisch wird. Dabei fällt es uns schwer, unsere Gefühle für uns zu behalten. Die Emotionen schiessen hoch, und dies kann zu intensiven Kontakten führen, die bei gleicher Wellenlänge verbinden, andernfalls aber auch zu leidenschaftlichen Auseinandersetzungen Anlass geben. Daraus können sowohl verschworene Gemeinschaften hervorgehen, als auch starke Gegnerschaften. Unter solchen Konstellationen werden wir bestimmter, denn wir wissen besser, was wir wollen und vor allem, was wir um keinen Preis hinzunehmen bereit sind.

Prägende Erfahrungen

Es ist denkbar, dass wir uns nun in Auseinandersetzungen verstricken und heftig aufeinanderprallen. Dabei kann es ans Eingemachte gehen. Wir mögen den Eindruck haben, dass es zu unserer Haltung keine Alternativen gibt. Das Problem ist allerdings, dass es unserem Gegenüber ähnlich geht. Deshalb kann es sinnvoll sein, auf unsere Worte zu achten und andere nicht unnötig herauszufordern. Sonst finden wir uns plötzlich in einer Situation wieder, die wir uns nicht wünschten. Nicht zu Kompromissen aufgelegt, neigen wir dazu, die Dinge auf die Spitze zu treiben und eher im Streit auseinanderzugehen, als nachzugeben. Hier hilft es, einen Schritt zurückzutreten und unser Verhalten zu reflektieren. Indem wir, statt sofort zu handeln, eine Nacht darüber schlafen, vermeiden wir Fehler. Dadurch, dass wir uns vor Schnellschüssen in acht nehmen, sammeln wir unsere Kräfte, um uns systematisch und konsequent von Einschränkungen zu befreien und neue Verhältnisse zu schaffen.

Energien werden mobilisiert

Der Vorteil dieser Zeit liegt darin, dass im Kontakt mit herausfordernden Situationen eigentliche Überlebensenergien in uns mobilisiert werden. Dies kann mit Infragestellungen unserer Position oder unserer Sicherheit in Zusammenhang stehen. Jedenfalls setzen wir uns gegen reale oder vermeintliche Gefahren zur Wehr und haben dabei den Eindruck, klar zu wissen, wofür wir kämpfen. Hochmotiviert lassen sich die dabei generierten Energien für nachhaltige Ziele und langfristige Projekte einsetzen. Vielleicht finden wir dabei auch tatkräftige Mitstreiter und Kampfgenossen. Sind wir auf der Suche nach einem Partner oder einer Partnerin, die ähnliche Ansichten vertreten, können wir uns auch schicksalhaft zueinander hingezogen fühlen, wenn wir auf jemanden treffen, der die gleichen Lebensziele verfolgt wie wir.

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