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WOCHENSTERNE: Ehrlichkeit zahlt sich aus

In dieser Woche kommen Dinge, die wir lieber für uns behalten würden, ans Licht. Gut ist es in einer solchen Situation, wenn wir uns nichts vorzuwerfen haben. Denn Vertrauen ist nun die wertvollste Währung. Das sagen uns die Sterne vom 11. bis 17. Oktober.
Claude Weiss

In welch einer turbulenten Zeit leben wir! Geheimnisse, heimliche Freunde und unangenehme, peinliche Gegebenheiten, über die wir lieber nicht sprechen möchten, kommen auf ebenso mysteriöse wie unerwartete Weise ans Licht. Dies kann private Liebes- oder Geldangelegenheiten betreffen. Oder das Ganze ist nicht nur privat, da andere involviert sind, die sich tangiert fühlen und sich wehren oder zum Angriff blasen. Anderer Meinung kann aber auch das Steueramt sein, das etwas anders denkt als wir. Auch Dinge, die weit zurückliegen. Bei dem, was sich zurzeit abspielt, geht es häufig um Liebe und Macht, Geld und Macht, und wir haben den Eindruck, jemand meint es nicht gut mit uns. Schmutzige Wäsche wird ausgepackt und wir fühlen uns kalt erwischt. Schön ist es nur, wenn man sich nichts vorzuwerfen hat. Wenn wir eine reine Weste haben. Noch schöner ist es, wenn wir uns in unserer Umgebung vertrauensvoll aufgehoben fühlen. Dies gelingt aber nur, wenn wir uns und andern nichts vormachen.

Vertrauensvolles Klima

Indem wir uns gegenüber Nahestehenden so zeigen, wie wir sind und unsere Schwächen nicht verbergen, solche bei andern auch nicht aus einer hochnäsigen Haltung anprangern, begünstigen wir das vertrauensvolle Klima, das uns so gut tut. Die Alternative ist ein Kampf, bei dem es am Schluss nur Verlierer gibt. Diese Zeit mag tatsächlich eine Periode grundlegender Bereinigungen sein. Wichtig ist dabei allerdings, dass wir nicht in die Rolle des Anklägers oder der Anklägerin gehen, die sich über alle Zweifel erhaben fühlt. Indem wir dem Gegenüber die Hand reichen, überwinden wir den trennenden Egoismus. Dabei wird uns klar, wie sehr Beziehungen der sorgsamen Pflege bedürfen, um lebendig zu bleiben. So haben wir nun auch die Möglichkeit, vertrauensvolle Bande, die durch Nachlässigkeit strapaziert wurden, wiederzubeleben. Allerdings kann eine Partnerschaft oder eine Zusammenarbeit als derart lähmend und bremsend erlebt werden, dass wir unsere Rettung nur darin sehen, die festgefahrene Situation zu verlassen.

Chancen warten

Möglicherweise winkt auch bereits etwas Neues. Frei sein und unbelastet frisch anfangen – eine grosse Verlockung! Schön, dass wir diese Möglichkeit haben. Dem Prickelnden und Belebenden nachzuspüren, wo wir es finden, das Festgefahrene und Lähmende hinter uns zu lassen, um auf diese Weise zum grossen Befreiungsschlag anzusetzen? Dies sind Gedanken, die uns nun durch den Kopf gehen mögen. Wahrscheinlich wird die Suppe aber nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird. Es kann auch ein Trost sein, dass die widersprüchlichen Gedanken, die uns gegenwärtig durch den Kopf schiessen, nicht nur uns schlaflose Nächte bereiten, sondern auch andere in Atem halten. So sehen sich nun viele Menschen mit der Frage konfrontiert, wem sie ihre Liebe widmen und wie weit sie in einer Beziehung mit ihrem Engagement zu gehen bereit sind. Etwas mehr Klarheit dürfte einkehren, wenn die Venus ab Mitte November wieder direktläufig wird.

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