Dampf ablassen

Zu Wochenbeginn liegt der Fokus auf dem Verbindenden: Wir kommen einander entgegen, finden Kompromisse und unterstützen uns gegenseitig. In der zweiten Wochenhälfte wird es jedoch zunehmend schwierig, die innere Ruhe zu bewahren.

Monica Kissling
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Mond und Sternenhimmel (Bild: Fotolia)

Mond und Sternenhimmel (Bild: Fotolia)

Zu Wochenbeginn liegt der Fokus auf dem Verbindenden: Wir kommen einander entgegen, finden Kompromisse und unterstützen uns gegenseitig. In der zweiten Wochenhälfte wird es jedoch zunehmend schwierig, die innere Ruhe zu bewahren. Verschiedene Auslöser sorgen für eine gereizte Stimmung, insbesondere Konflikte und Aussprachen, die bisher vermieden wurden. Am Wochenende treten Meinungsverschiedenheiten offen zutage, der Ton wird lauter. So mancher Zeitgenosse muss nun Dampf ablassen. Eine fruchtbare Diskussion ist aber erst möglich, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat. Es gilt auch zu prüfen, ob es eine Sache überhaupt wert ist, diskutiert zu werden. In manchen Fällen lohnt es sich, die Dinge nicht zu ernst und vor allem nicht zu persönlich zu nehmen.

Blockaden lösen

Ab Donnerstag baut sich Druck auf. Gute Ventile sind Bewegung an der frischen Luft, Sport und Tanz sowie Aktivitäten mit Freunden. Mars, der Energie- und Konfliktplanet, stimuliert nun unseren Tatendrang. Leider steht gleichzeitig der Kommunikationsplanet Merkur still, was blockierend wirkt. So wollen wir vielleicht unbedingt mit einer Sache vorwärtsmachen, werden aber durch die Umstände ausgebremst. Nun ist es wichtig, zwischen Beharrlichkeit und Sturheit zu unterscheiden. Es spricht nichts dagegen, an einer Sache dranzubleiben. Doch wenn der Widerstand zu gross ist, sollten wir innehalten und uns fragen, ob es vielleicht Alternativen gibt.

Starke Gefühle im Spiel

Wenn Mars mobil macht, wollen wir etwas bewegen. Wir müssen aber Prioritäten setzen, sonst verpuffen wir unsere Energie. Denken wir nicht zu kurzfristig und üben wir uns auch in Geduld. Erst in der Woche vom 23. Mai, wenn Merkur wieder vorwärts läuft, werden Projekte spruchreif. Der Richtungswechsel von Merkur am Sonntag markiert einen Wendepunkt: Gut möglich, dass uns nun gewisse Dinge schlagartig klar werden. Wenn starke Gefühle im Spiel sind, besteht aber auch die Gefahr, dass wir uns vorschnell eine Meinung bilden. Entscheidungen aus Trotz, Rache wie auch aus überschwenglicher Euphorie gilt es zu vermeiden.

Gut streiten lernen

In der Liebe erfüllen uns die Sterne zunächst den Wunsch nach Nähe, Harmonie und Sicherheit. Doch unter dem Vollmond vom Wochenende, der auf der Position des Konfliktplaneten Mars stattfindet, reagieren wir schnell aufbrausend. Paare müssen gut auf ihre Kommunikation achten. Pauschale Formulierungen wie «immer» oder «nie», Vorwürfe und Rechtfertigungen, abwertende Kommentare, aber auch nonverbale Botschaften wie Augenrollen oder Seufzen sind nicht hilfreich. Wenn der Partner bei uns «die Knöpfe drückt», sollten wir uns fragen: Was bringt mich derart aus der Ruhe? Und gibt es eine Möglichkeit, konstruktiv zu sagen, was ich jetzt brauche? Weil unter dem Vollmond sehr viel zusammenkommt, sollten wir auch Freizeitstress vermeiden. Wir können nicht tausend Dinge gleichzeitig tun: Sport, Haushalt, Elternbesuch, Gartenfest, Kino… Beugen wir vor, indem wir nicht die ganze Zeit verplanen. Vieles ergibt sich spontan.