WOCHENSTERNE: Auf neues Territorium vorstossen

Im Sog der bevorstehenden Sonnenfinsternis vom 26.Dezember schöpfen wir frische Inspiration. Ein starker Uranus treibt uns dazu an, Experimente zu wagen und unsere Komfortzone zu verlassen. Das sagen uns die Sterne vom 19. bis 25.Dezember.

Claude Weiss
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In den nächsten Tagen können wir einiges unternehmen, um unser Leben und unsere Kontakte interessanter, spannender und vielfältiger zu gestalten. Mit einer starken Betonung des Steinbockzeichens ist die Gefahr nicht sonderlich gross, dass wir uns verrennen. Bis zur Wintersonnenwende vom Sonntag, 22. Dezember, inspiriert uns Merkur zum Schenken, und wir sind in Gedanken ganz bei unseren Liebsten. Indem wir andern eine Freude machen, haben wir das Gefühl, uns selbst zu beglücken. Die Kunst ist dabei, wirklich bei den Bedürfnissen des Gegenübers zu sein und diesem nicht unsere eigenen Wünsche und Erwartungen überzustülpen. Rat vermittelt dabei die Venus im Wassermannzeichen, die es nicht an spontanen Einfällen vermissen lässt. Sie hilft uns, nicht nur besser zu wissen, was wir brauchen, sondern unsere Liebsten durch originelle Überraschungen in Erstaunen zu versetzen. Unter dieser Signatur können wir aber auch kurzerhand beschliessen, kein Geschenk zu machen, wenn es kein spontanes oder besonderes sein kann und unsere Aufmerksamkeit auf andere Weise zu zeigen. Vielleicht indem wir neue Wege finden, unsere Wertschätzung kundzutun. An Konventionen sind wir nicht interessiert, und es zählt das, was persönlich und individuell Freude macht.

Persönliche Verwirklichung

Was sich zurzeit bei uns mit dem Schenken und Beschenktwerden abspielt, zeigt auch unsere Prioritäten für die nächsten Wochen an. Wir wollen als Individuum mit unseren ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen und geschätzt werden. Auch wollen wir ausgetretene Pfade hinter uns lassen und neue Wege gehen. Wenn wir auf unsere Stärken abstellen, winken dabei auch gute Erfolgsaussichten. Die Zeitqualität unterstützt die Mutigen, die etwas wagen und ihr Verwirklichungspotenzial einlösen. Dies kann in Beziehungen natürlich auch heissen, manches alleine zu tun. Wer klammert, hat dabei die schlechteren Karten. So legen die Konstellationen der kommenden Wochen Beziehungsformen nahe, bei denen jeder auf seine Weise seinen Weg geht und das tut, was ihn oder sie in seiner oder ihrer Entwicklung weiterbringt. Wenn man sich dann begegnet, gibt es einiges zu erzählen über die spannenden Dinge, die man erlebt hat.

Aufbruch zu neuen Horizonten

Die Sonnenfinsternis vom Stephanstag weist uns auch den Weg ins neue Jahr. Sie findet in Konjunktion mit dem Glücksbringer Jupiter statt, und dies unterstützt Vorhaben, die auf eine grosszügige und sinnstiftende Entfaltung ausmünden. Aufgrund dieser Konstellation können wir uns einiges zutrauen. Hinzu kommt ein harmonischer Aspekt des innovativen Uranus. Dies ist keine Konstellation, um auf der Stelle zu treten, sondern um etwas zu unternehmen, das uns zu neuen Horizonten führt. Wer sich in einer solchen Zeit nicht bewegt, läuft hingegen Gefahr zurückzufallen. Das Weisheitsbuch «I Ging» hat für ein solches Verhalten ein wenig ansprechendes Urteil parat. Es lautet: «Die Zeit hat ihn verlassen.» Bewegen wir uns also, und gehen wir mit der Zeit! Umso mehr, als dies viel Spass machen kann.