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WOCHENSTERNE: Amors Pfeile stiften Verwirrung

In einer elektrisierenden Atmosphäre fliegen plötzlich Amors Pfeile, wo man sie am wenigsten erwarten würde. Träume und Fantasien beleben den Alltag, bringen aber die wohltarierte Ordnung durcheinander. Das sagen uns die Sterne vom 6. bis 12. September.
Claude Weiss

Auch die ordnungsliebende Sonne in Jungfrau hat ihre Tücken, wenn sie auf die Opposition zum Neptun in Fische zusteuert – eine Konstellation, die bereits am Freitag exakt wird, am Sonntagabend aber zusätzlich in einem Jungfrau-Neumond, Opposition Neptun, ihren Niederschlag findet. Hält damit der Himmel Einzug auf Erden und werden auf einen Schlag unsere geheimsten Träume wahr? Wer mit Venus in Spannung zu Mars und Uranus unerwartet und in verklärter Gestalt dem Traum­partner begegnet und vom Feuer der Leidenschaft ergriffen wird, kann diesen Eindruck haben. Leider lässt sich Uranus aber nicht für vernunftgesteuerte Projekte einspannen, und so dürfte manches Feuer, das er entfacht, ein Stroh­feuer bleiben – während der neptunische Traum, wenn wir ihn einfangen wollen, sich vielleicht als Fata Morgana entpuppt. Wer flexibel ist und aus einem beflügelnden Moment nicht gleich eine festgezurrte, greifbare Realität machen will, profitiert von dieser Konstellation am meisten. Sie regt zu neuen Ideen an und ermöglicht es, die Dinge des Lebens aus einer erfrischenden Perspektive zu betrachten. In den Ferien und am Wasser gelingt dies am besten.

Widersprüche verarbeiten

Der Planet Merkur, der soeben ins Jungfrau-Zeichen getreten ist, leistet dabei volle Arbeit, wenn es darum geht, Widersprüche zu verarbeiten. Damit gelingt es, die verschiedensten Eindrücke, die auf uns wirken, einzuordnen. Wir begegnen nun Menschen unterschiedlichster Ausprägung und kommen zu neuen Erkennt­nissen über das Leben. Gleichzeitig realisieren wir, dass Fantasie und Mitgefühl ebenso wichtige Qualitäten sind wie die Fähigkeit, sich abzugrenzen, um die Ordnung, die wir uns aufgebaut haben, aufrechterhalten zu können.

Urweibliches, Urmännliches

Was diese Zeit so interessant macht, ist im Weiteren die Tatsache, dass sich in diesen Tagen urweibliche und urmännliche Energie in der Gestalt von Lilith und Mars begegnen. Dabei probt der Mars, nach altem Muster, die Eroberung durch tollkühne Taten, stets angetrieben von einem Drang nach dem Schönen und Wertvollen, das er sich triebgesteuert aneignen will. Lilith ihrerseits ist nur dann bereit, sich auf dieses Spiel einzulassen, wenn sie dies – im Wissen um ihren Wert – aus freier Entscheidung und auf Augenhöhe mit dem Mars tun kann. Dabei fliegen die Fetzen, nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen den Gruppen und Nationen, die auf der Welt ihren Platz an der Sonne gefunden haben, und jenen, die einen solchen ebenfalls anstreben und darum kämpfen. Da beide Seiten mit völlig unterschiedlichen Waffen kämpfen und der Ausgang ungewiss ist, bleibt das Spiel spannend.

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