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WOCHENSTERNE: Abschied von unrealistischen Träumen

Am 21. September verführen uns zum letzten Mal die Planeten des Traumes und der grenzenlosen Zuversicht. Zur Herbst-Tagundnachtgleiche vom Montag werden wir danach aber unsanft in die Realität zurückgeholt. Das sagen uns die Sterne vom 19. bis 25. September.
Claude Weiss

Seit Anfang Jahr haben uns Jupiter und Neptun mit Quadrataspekten, die sie bildeten, immer wieder dazu veranlasst, auf glückliche Wendungen zu hoffen. Dies hat uns in schwierigen Situationen zur Zuversicht veranlasst, dass schon alles gut kommt, auch wenn es im Moment nicht danach aussieht. Es kann aber auch sein, dass wir unter diesem Einfluss dazu neigten, uns von einer leichtgläubigen Seite zu zeigen und Warnzeichen zu übersehen. Als Abbild unserer Verfassung könnte man die Börsen anführen, die in dieser Zeit sämtliche Alarmzeichen übersahen und nur die Richtung nach oben kannten. Ab jetzt kommt die Realität aber stärker zum Tragen, und dies kann sich verschieden auswirken: Nüchterne und sachliche Menschen mögen sich wieder im Element fühlen, da sie den grossen Versprechungen und Höhenflügen einiger ihrer Zeitgenossen ohnehin nicht trauten und sich nun wieder auf sichererem Boden wähnen. Andere mögen es allerdings bedauern, dass unrealistische Projekte und kühne Visionen nun an der Wirklichkeit zerbrechen. Es geht jetzt tatsächlich weniger darum, was sich unter optimalen Umständen alles realisieren liesse. Was nun zählt, sind die Mass­nahmen, die wir vorgesehen haben, wenn nicht alles so abläuft, wie wir es uns wünschen. Wer sich für die bevorstehende Wanderung warm angezogen hat, hält dabei die besseren Karten in der Hand als jene, die mit zu leichtem Schuhwerk und ohne Regenschutz unterwegs sind.

Gemeinsames Vorgehen

Bis vor kurzem konnten wir den Eindruck haben, dass es reicht, wenn jeder für sich seine Arbeit verrichtet, solange der Eindruck vorherrscht, alle zögen am gleichen Strick. Nun wird aber eine neue Qualität wichtig: Wenn wir uns nicht verrennen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass wir im Dialog stehen und uns miteinander abstimmen. Auf diese Weise werden frustrierende Doppelspurigkeiten vermieden. Hinzu kommt, dass wir durch Zusammenarbeit unsere jeweiligen Stärken nutzen können, indem wir uns ergänzen. Schwächen werden dadurch überwunden, dass der andere vielleicht gerade dort eine Stärke vorzuweisen hat, wo wir bei uns ein Defizit erkennen. Sich dabei nicht über den andern zu erheben, sondern sich gegenseitig zu unterstützen, ist die Essenz des partnerschaftlichen Umgangs, welches uns das stark besetzte Waagezeichen nun abverlangt.

Egozentrische Neigungen

Neben der Bereitschaft, unser Gegenüber anzuhören, gehört aber auch das Ernstnehmen des anderen zu den Forderungen dieser Zeit. Sind wir dazu bereit, kann die Energie frei fliessen, und es kommt zum wohltuenden Gefühl gegenseitiger Anerkennung. Indem auf gleicher Augenhöhe jeder zum Gelingen des gemeinsamen Werks gleichermassen beiträgt, erleben sich die Beteiligten in ihrer jeweiligen Rolle bestätigt. Dabei wird jedem bewusst: Zusammen sind wir stärker. Diese Entsprechungen partnerschaftlicher Ergänzung lassen sich zurzeit auch am Arbeitsplatz und in jeder Form gemeinsamer Zusammenarbeit erfahren, wenn die Neigung überwunden wird, zu glauben, wir selbst wüssten es besser und der andere sei lediglich da, um uns zu bestätigen.

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