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Kolumne

Post aus Wien: Die wahren Helden sind Kasperl und Pezi

Darum werden aus kleinen Wienern später Burgtheatergänger.
Rudolf Gruber
Andre Heller rettet Kasperl und Pezi . (Bild: APA)

Andre Heller rettet Kasperl und Pezi . (Bild: APA)

Die Wiener gelten als leidenschaftliche Theatergeher. Das liegt an ihrer Mentalität, die Realität als Theater und das Theater als ernste Angelegenheit zu sehen.

Das lernen sie schon von klein auf im Puppentheater.

Ihre ersten Helden sind der Kasperl und sein Freund Pezi; ein grünes Krokodil verkörpert das Böse, das für unerträgliche Spannung und infernalisches Kindergeschrei sorgt. Das hat Spätfolgen: Wenn die Kleinen gross sind, gehen sie ins Burgtheater.

Geschockt reagierte die «Kulturhauptstadt» kürzlich auf die Nachricht, Kasperl und Pezi hätten ausgespielt, das legendäre Urania-Puppentheater müsse schliessen, weil der Besitzer in Pension gehe und keinen Nachfolger finde. Nach Tagen bangen Hoffens kam die Rettung: André Heller, Liedermacher und Kulturimpresario, will als neuer Eigentümer die Spielstätte weiterführen. Es sei «undenkbar, dass dieses wertvolle Kulturgut verschwindet», sagte er. Müssig zu erwähnen, dass der 71-jährige Heller einmal grosser Fan von Kasperl, Pezi und dem Krokodil war.

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