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Haben Fische Durst und warum beissen Katzen Wasser? Fünf interessante Fakten rund um tierisches Trinken

Viel zu trinken ist ein guter Rat für Mensch und Tier. Doch wie schaffen es Kühe 100 Liter Wasser an einem Tag aufzunehmen und wie versorgt sich ein Wüstenkäfer?
Janine Bollhalder
Ist es heiss, haben auch Katzen mehr Durst. (Bild: Shutterstock)

Ist es heiss, haben auch Katzen mehr Durst. (Bild: Shutterstock)

Katz und Hund: Wassersäule trinken

Katzen trinken nicht, sie beissen. Forscher haben herausgefunden, dass Katzen mit ihren rauen Zungen eine Flüssigkeitssäule aufbauen können. Diese beissen sie dann ab – im richtigen Moment, um die maximale Flüssigkeitsmenge aufnehmen zu können. Während eine Katze mit ihrer Zunge nur minimale Bewegung ausführt, veranstalten Hunde beim Trinken oftmals eine Sauerei. Sie tauchen ihre Zunge ins Wasser, rollen sie nach hinten und schaffen so – ähnlich wie Katzen – eine Wassersäule, die sie dann ins Maul ziehen.

Delfine: Salzwasser trinken wäre tödlich

Für Delfine kann trinken tödlich sein: Das Salzwasser im Meer kann ihre Niere irreparabel schädigen – trotzdem müssen die Meeressäuger bis zu 30 Liter Süsswasser pro Tag trinken. Ihre tägliche Ration nehmen Delfine daher über ihre Nahrung zu sich, diese besteht aus rund 40 Kilogramm Fischen – denn Meerfische können Salzwasser trinken. Sie geben das überschüssige Salz über ihre Kiemen ab.

Kühe: Zehn Liter mit zwölf Schlücken

Pferde, Kühe und Schweine sind Saugtrinker – eine Eigenschaft, die wir Menschen mit ihnen teilen. Die Tiere saugen ihr Wasser zwischen ihre Lippen hindurch und sammeln es in ihren Backen, bevor sie es schlucken. Pferde saugen fünf Mal, bevor sie schlucken. Um einen Liter Wasser zu trinken, müssen sie sechs Mal schlucken. Kühe hingegen können mit rund ein Dutzend Schluckbewegungen zehn Liter Wasser aufnehmen. Das ist auch sinnvoll, eine Kuh trinkt bis zu 100 Liter Wasser pro Tag.

Vögel: Wassertransport mit dem Gefieder

Vögel schöpfen ihr Trinkwasser mit dem Schnabel. Dann kippen sie den Kopf nach hinten und lassen das Wasser in ihren Rachen laufen. Flughühner aus den trockenen Gebieten Afrikas saugen mittels ihrem Bauchgefieder Wasser für ihre Küken auf. Mit den Federn können sie rund drei Teelöffel Wasser aufnehmen. Zum Vergleich: Der Wasserbedarf eines Huhns beträgt im Schnitt vier Deziliter.

Wüstenkäfer: Nebel trinken

Tiere in trockenen Gegenden nehmen ihre Flüssigkeit primär über ihre Nahrung auf. Andere haben ihren Körper der Umgebung angepasst: Der Schwarzkäfer etwa trinkt, wenn es neblig ist. Dann reckt er sein Hinterleib in die Höhe, woraufhin Flüssigkeitstropfen aus der Luft nach unten zu seinem Mund laufen. Kamele können 200 Liter Wasser in 15 Minuten trinken. Dieses können sie dann in ihrem Körper für vier Wochen als Vorrat speichern. Übrigens: In den Hocker der Kamele ist entgegen der weit verbreiteten Meinung kein Wasser, sondern Fett gelagert. Dies ist ein schlechter Wärmeleiter und schützt die Tiere vor der Wüstenhitze.

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