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It’s the battery, stupid! Das neue iPhone hat vor allem ein Verkaufsargument

Wer will, das sein Handy länger kann, ist mit dem iPhone 13 gut bedient. Sonst ist nicht viel neu am Wurf aus dem Hause Apple.

Raffael Schuppisser
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Das iPhone 13 hat eine noch bessere Kamera als das iPhone 12.

Das iPhone 13 hat eine noch bessere Kamera als das iPhone 12.

Bild: zvg

Am Anfang war jedes neue iPhone eine Offenbarung. Doch längst ist die Zeit der grossen Sprünge vorbei. Auch in der Smartphone-Welt hat der technologische Fortschritt seine Siebenmeilenstiefel ausgezogen und bewegt sich nur noch in Trippelschrittchen. In den letzten Jahren haben sich vor allem noch die Kameras weiterentwickelt: Mehr Linsen, lichtempfindlichere Sensoren.

Auch beim neuen iPhone 13 Pro Max – und dem kleineren Bruder, dem Pro – hat Apple noch einmal kräftig in die Kamera investiert. Bloss: Die Schnappschüsse, die ich damit knipse, sehen jenen zum Verwechseln ähnlich, die ich vor einem Jahr mit dem iPhone 12 Pro gemacht habe. Die Qualität der Kamera übersteigt wohl einfach mein Können.

Technologisch lässt sich da offenbar nicht mehr viel optimieren. Und man fragt sich: Warum überhaupt noch ein neues Handy kaufen? Die Antwort ist einfach: Längere Akkulaufzeit. Kaum jemand vermisst neue Features an seinem (alten) Handy, aber alle möchten, dass es länger kann. Eine fette Batterie klingt zwar weniger sexy als ein ultrascharfes Display, ist aber das, was die Leute sich wünschen.

Das hat Apple erkannt und wirbt – neben der Kamera – mit dem Akku. Das iPhone 13 Pro soll 2½ Stunden länger durchhalten. Die ersten Tests im Netz kommen auf ähnliche Werte. Meine Erfahrung zeigt: Der Akku ist weit besser als jener meines Android-Geräts. Auch nach einem intensiven Arbeitstag und einer langen Nacht fliesst noch Strom. Ein echtes Kaufargument. Frei nach Bill Clinton: It’s the battery, stupid!

Die Kurzübersicht.

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Montage: CHM
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