Schicksalsschlag
Plötzlicher Kindstod bleibt ein Rätsel

Peter Spuhler und seine Frau mussten eine sehr traurige Erfahrung machen: Ihr Kind ist am plötzlichen Kindstod gestorben. Seit Jahrzehnten wird nach den Ursachen geforscht, bislang ohne Ergebnis. Allerdings lässt sich das Risiko minimieren.

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Der plötzliche Tod eines Kindes ist der schlimmste Verlust für Eltern. Peter Spuhler und seine Frau mussten diese traurige Erfahrung machen. Uwe Hofmann, Facharzt für Kinder und Jugendmedizin, sagt gegenüber Tele M1: «Das ist ein schicksalhaftes Ereignis, das aber Gott sei Dank nicht sehr häufig auftritt.»

Schon seit Jahrzehnten werde nach den Ursachen geforscht, bis jetzt habe man aber noch keine Ursachen finden können. Der plötzliche Kindstod sei eine sogenannte Ausschlussdiagnose: «Man weiss, es gibt einen plötzlichen Kindstod, der nicht irgendwelche anderen Ursachen hat.»

Früher sei den Eltern oft unterstellt worden, sie hätten etwas falsch gemacht. Für die Betroffenen, die mit dem Verlust leben müssen, eine doppelte Tragik. Den Eltern rät der Experte, die Kinder in einer absolut rauchfreien Zone schlafen zu lassen, auf dem Rücken und in einer nicht zu warmen Umgebung (16-18 Grad).

Zudem empfiehlt er, auf Decken, Kuscheltiere und Kopfkissen zu verzichten und das Kind nicht im Bett der Eltern schlafen zu lassen. Allerdings gibt es auch dann keine Garantie, dass der plötzliche Kindstod nicht eintritt.