Gesetzwidrig oder legal?

Wohnung unterzuvermieten ist kein neues Phänomen. Doch dank dem Internet und Plattformen wie Airbnb wird das Untervermieten einem breiten Publikum einfach zugänglich gemacht. Airbnb ist ein virtueller Marktplatz für die weltweite Buchung und Vermietung von Unterkünften.

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Wohnung unterzuvermieten ist kein neues Phänomen. Doch dank dem Internet und Plattformen wie Airbnb wird das Untervermieten einem breiten Publikum einfach zugänglich gemacht. Airbnb ist ein virtueller Marktplatz für die weltweite Buchung und Vermietung von Unterkünften. Wohnungen in 192 Ländern sind darin verzeichnet. Seit 2011 gibt es Airbnb in der Schweiz. Die gesetzlichen Richtlinien sind vielen Nutzern unbekannt: Ein Airbnb-Gastgeber, der selbst Mieter ist, geht rechtlich gesehen ein Untermietverhältnis mit dem Besucher ein. Laut dem Gesetz muss dies dem Hauseigentümer gemeldet werden inklusive des Preises, der für die Wohnung verlangt wird. Denn der Gastgeber kann zwar einen Zuschlag fürs Putzen, Internet und Einrichtung verlangen, doch er darf mit der Vermietung keinen Gewinn erzielen. Es ist anzunehmen, dass wenige Airbnb-Gastgeber die Gäste beim Vermieter anmelden und umgekehrt wenige Vermieter überprüfen, ob ihre Mieter bei Airbnb aktiv sind. (man)

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