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Wie gesund ist Fleisch? 5 Antworten, die Veganer nicht gerne hören

Fünf Fragen und Antworten zu Fleisch. Auch die Nahrungsproduktion für Veganer erzeugt CO2.
Bruno Knellwolf
Fleisch scheidet die Geister: Ist es gesund oder nicht? (Bild: KE)

Fleisch scheidet die Geister: Ist es gesund oder nicht? (Bild: KE)

1. Wie stark trägt der Fleischkonsum zum CO2-Ausstoss bei?


Der Weltklimarat IPCC sagt recht unspezifisch, dass reduzierter Fleischkonsum den CO2-Ausstoss senken würde. Nach einer Studie der Universität Oxford soll ein Viertel der globalen Treibhausgasemissionen von der Lebensmittelproduktion verursacht werden, 80 Prozent davon stammen aus der Tierhaltung.

Gemäss dem WWF werden 19 Prozent der Treibhausgasemissionen durch unser Ernährungsverhalten verursacht, was somit nur zu einem Teil mit Fleisch zu tun hat. Der WWF sagt, dass Menschen, die nur dreimal pro Woche Fleisch essen, ihren ökologischen Fussabdruck um 20 Prozent reduzieren. So rufen auch die «Friday-for-Future»-Schüler dazu auf, auf Flugreisen, Plastik und eben Fleisch zu verzichten. Allerdings: Auch das Essen der Veganer erzeugt einen CO2-Ausstoss.

Entscheidend ist, woher ein Lebensmittel kommt. Das gilt für das Fleisch wie die Frucht. Weidet das Rind in Südamerika auf einer gerodeten Regenwaldfläche und wird mit Soja aus Monokulturen gefüttert und in Teilen per Schiff und Lastwagen in die Schweiz transportiert, ist die CO2-Bilanz viel schlechter als jene von einem Rind auf einer Schweizer Wiese. Genauso ist die Klimabilanz einer Banane oder von Kokosöl schlechter als von den einheimischen Tomaten – stammen diese dann nicht aus einem geheizten Schweizer Treibhaus.

2. Ist ein Vegi-Burger umweltschonender als ein normaler Burger?

Nicht unbedingt. Vor allem nicht, wenn der Fleischersatz im Vegi-Burger nur dank Tricks der Lebensmittelindustrie mit Zusatzstoffen zusammengehalten wird, die Erbsen aus Amerika stammen und der Burger in mehrere Lagen Plastik verpackt wird.

3. Ist Biofleisch besser fürs Klima?

Biofleisch ist besser fürs Tierwohl, aber nicht für den Umweltschutz. Das sagte ein Hühnerproduzent in der FAZ auf den Vorwurf, die Massentierhaltung sei einer der Hauptverantwortlichen für die Erderwärmung. Hühnerrassen für die Bioprodukte seien klimaschädlicher als jene für die konventionelle Haltung. Biohühner wachsen langsamer und verbrauchen mehr Futter. Hühner haben übrigens den besten CO2-Abdruck, knapp vor Schweinen und weit vor den Rindern.

4. Ist Fleisch ungesund?

Nein. Fleisch hat Platz in einer ausgewogenen Ernährung und liefert hochwertige Eiweisse, Vitamine und Mineralstoffe. Eiweisse zum Beispiel für den Aufbau und Erhalt der Muskeln, Vitamine von A bis D je nach Buchstabe fürs Sehen, für die Energieversorgung, das Nervensystem und die Immunabwehr. Der Bedarf an Eisen, Selen und Zink wird mit Fleisch zu einem grossen Teil gedeckt.

5. Schadet tierisches Fett?

Fett wurde lange verteufelt, davon ist man wieder abgekommen. Dick soll es auch nicht machen, wenn die Balance zwischen Energiezufuhr und Verbrauch im Gleichgewicht ist. Fette erhalten Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren und sind bedeutend für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und schützen als Polster Organe wie die Nieren.

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