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ETH-Team rast im Silicon Valley auf den dritten Platz

Schweizer Studierende haben am Hyperloop-Wettbewerb des Milliardärs Elon Musk in ­Kalifornien ­teilgenommen. Das Team der ETH Lausanne belegt den dritten Platz.
Die Gewinner: Das Team aus München flitzte mit 467 km/h durch die Röhre. (Bild: Damian Dovarganes/AP)

Die Gewinner: Das Team aus München flitzte mit 467 km/h durch die Röhre. (Bild: Damian Dovarganes/AP)

(sda) Das Team der ETH Lausanne, EPFLoop, nahm zum ersten Mal am Wettbewerb um innovative Transportmittel teil. Die Transportkapsel aus Lausanne kam in der Vakuumröhre auf eine Geschwindigkeit von 85 Kilometern pro Stunde. Wegen einer Kommunikationspanne erreichte der Pod seine Höchstgeschwindigkeit nicht. Sie belegt den dritten Platz von den 18 Mannschaften. Dennoch sagt EPFL-Präsident Martin Vetterli: «Wir können stolz sein auf dieses Resultat.» Vetterli war selbst nach Kalifornien gereist, um das Westschweizer Team zu unterstützen.

Gewonnen hat wie bei den letzten beiden Wettbewerben das Team der Technischen Universität München. Seine Transportkapsel flitzte mit einer Höchst­geschwindigkeit von 467 Kilometern pro Stunde (290 mph) durch die anderthalb Kilometer lange Röhre, wie das Team auf Twitter mitteilte. Den zweiten Platz belegte in diesem Jahr die Mannschaft Delft Hyperloop aus den Niederlanden mit einem Tempo von 142 Kilometern pro Stunde. Auch bei ihnen lief laut einem Tweet nicht alles nach Plan.

Zürcher ETH-Team scheidet aus

Swissloop, das Team der ETH Zürich und weiterer Hochschulen der Schweiz, schaffte es dieses Jahr nicht in das Finale. Die Hochleistungsbatterien hätten einen Kurzschluss erlitten und alle Versuche, die Batterien zu reparieren, seien fehlgeschlagen, heisst es in einer Mitteilung der ETH. Beim letztjährigen Wettbewerb um das Hochgeschwindigkeitstransportsystem hatte sich das Team von Swissloop mit seinem Pod namens «Escher» für den Final qualifiziert und Platz drei erreicht.

Für den aktuellen Wettbewerb hatten die Studierenden eine neue, von Elektromotoren angetriebene Kapsel mit dem Namen «Mujinga» entwickelt – zu Ehren der Leichtathletin Mujinga Kambundji. An der langfristigen Vision um den Hyperloop will das Team der ETH Zürich trotz dem Rückschlag weiterarbeiten. So soll die Technologie etwa den Warentransport ­revolutionieren. Nach der Vision von Elon Musk sollen Hyperloops dereinst gar Menschen befördern. Die Kapseln sollen in einer Vakuumröhre mit bis zu 1200 Kilometern pro Stunde von Stadt zu Stadt geschossen werden.

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