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Sauerampfer peppt auf

Urs Bader

Nicht mal seine Kühe würden ihn fressen, pflegte einer meiner ­Onkel über den Sauerampfer zu sagen. Was zwar nicht stimmte, aber seine Verachtung für dieses Wildkraut ausdrückte. Dabei haben seine jungen Blätter ein angenehm säuerliches Aroma, das jeden Salat aufpeppt, etwa einen Nüsslisalat mit kleinem Löwenzahn. Auch in einem Brotaufstrich aus Frischkäse mit verschiedenen Kräutern macht sich der Sauerampfer gut. Oder simpel auf ein Butterbrot gestreut.

Wie Bärlauch schmeckt auch der Sauerampfer frisch am besten. Beim Kochen, etwa zu einer Suppe, verfärbt er sich wegen der Oxalsäure bräunlich. Das Sauerampferpüree des grossen Paul Bocuse habe ich deswegen noch nie nachgekocht. Vielleicht ein Fehler?

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