Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Im Schlossgarten über dem See

Auf der Hotelterrasse des Schlosses in Romanshorn fehlt es Gästen im Sommer an nichts: Die Speisekarte ist vielfältig, das Servicepersonal freundlich und die grossen, alten Bäume spenden Schatten.
Urs Bader
Auf der Hotelterrasse des Schlosses lässt man es sich gut gehen. (Bild: Reto Martin)

Auf der Hotelterrasse des Schlosses lässt man es sich gut gehen. (Bild: Reto Martin)

Der Blick schweift über den Bootshafen hinaus auf den See, auf dem noch zahlreiche Segelschiffe unterwegs sind. Eine leichte Brise vom See her wirkt erfrischend an diesem noch warmen Hochsommerabend. Wir sitzen unter einem Sonnenschirm auf der Gartenterrasse des Hotels Schloss in Romanshorn und lassen es uns gut gehen. Den Blick hin zum grossen Hafen und Richtung Alpstein verwehren jetzt mächtige alte Bäume, auch eine Augenweide. Genauso wie der kleine Rebberg unter dem Schlossgarten. Einige Platanen gibt es auch auf der Terrasse, die wohl einer der schönsten Plätze Romanshorns ist. Genauso einladend wie der Garten ist auch die stilvoll eingerichtete, gemütliche Gaststube des Schlosses.

Das Hotel wird seit Mai letzten Jahres von Sami Debbabi und seiner Frau Katja geführt, die seit elf Jahren schon das in direkter Nachbarschaft gelegene Hotel Inseli leiten.

Für viele Ansprüche

Bei unserem Besuch bestellen wir zunächst ein Glas frischen Soave (5.50) und studieren dann die Karte. Bei der Vorspeise fällt die Wahl auf eine orientalisch gewürzte Süsskartoffelsuppe mit Kokosschaum (11.–), ein gelungener Auftakt. Dem folgen ein Schloss-Burger mit Rindfleisch und Crevetten, Mangochutney, Coleslaw und Cherrytomaten, serviert mit Pommes frites (26.–), nicht nur eine tüchtige Portion, sondern auch wohlschmeckend. Die andere Hauptspeise ist eine Lammhaxe mit Jus, Gemüse und mallorquinischen Kartoffeln, das ist eine Art «Gschwellti» mit einer hauchdünnen Salzschicht darauf (32.–). Ein stimmiges Gericht, die Haxe ist schön mürbe geschmort, so wie das sein muss. Beim Wein haben wir uns für einen Merlot, Réserve Spéciale 2014, von Gérard Bertrand entschieden, der im südfranzösischen Languedoc-Roussillon Bioweine keltert – eine gute Wahl (46.–). Es ist ein würziger, fruchtbetonter Wein, kraftvoll und rund gleichermassen. Als Dessert schliesslich gibt es einmal ein hausgemachtes Caramelköpfli (9.–) und einmal zwei Kugeln Sorbet (3.–/Kugel). Ein schönes Essen, aufgetragen von freundlichem Servicepersonal.

Die Karte, die saisonal angepasst wird, enthält «Klassiker» wie Wiener Schnitzel, Cordon bleu, Tatar oder Knusperli, verschiedene Burger, aber auch Fischgerichte und diverse Salatteller. Eine Mittags- und eine Nachmittagskarte ergänzen das Angebot, das an diesem speziellen Ort sowohl Hotelgästen als auch Spaziergängern und Velofahrern gerecht werden will.

Auf der Weinkarte setzen die Bioweine von Gérard Bertrand einen besonderen Akzent. Er geniesst als Winzer im Languedoc-Roussillon Kultstatus. Daneben gibt es Thurgauer und Schweizer Tropfen sowie Weine vorab aus Frankreich und Italien, alle zu moderaten Preisen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.