Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Im Geschmacksgarten

Urs Bader
Ein diskreter fernöstlicher Touch prägt das Ambiente im "Jun Garden". (Bild: Urs Bader)

Ein diskreter fernöstlicher Touch prägt das Ambiente im "Jun Garden". (Bild: Urs Bader)


Das Restaurant Jun Garden – was übersetzt Geschmacksgarten heisst– befindet sich unscheinbar im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ost-West-Durchgangsstrasse von Amriswil. Man kann es leicht über­sehen, was schade ist, denn es bietet ausgezeichnete asiatische Gerichte an, vor allem chinesische. La Quoc Cuong, der in der Küche steht, und seine Frau Layeong Sow Keng, die sich aufmerksam und diskret um die Gäste kümmert, betreiben das «Jun Garden» schon seit 2002. Beide haben chinesische Wurzeln, er hat aber zuerst in Vietnam, sie in Malaysia gelebt. La Quoc Cuong hat an verschiedenen Orten in der Schweiz im Service und in der Küche gearbeitet, ehe er sich selbstständig machte. Das Ambiente des Lokals hat einen sympathischen fernöstlichen Touch.

Gut und reichlich

Unser Essen beginnen wir mit einer rassigen Suppe, einerseits mit Wan Tan, die mit Schweinefleisch gefüllt sind (Teigtaschen, 8.50), anderseits mit Crevetten (11.–) – ein wohlschmeckender Anfang. Dem folgt eine Platte mit gemischten Vorspeisen, darunter Frühlingsrollen, Curryteigtaschen und Schweinerippchen (14.50/Person). Wer zur Vorspeise gerne einen Salat hat, findet auch den auf der Karte – eine der Konzessionen, die der Koch mit Rücksicht auf den hiesigen Geschmack macht. Eine andere ist, dass er sich mit Schärfe zurückhält.

Als Hauptgänge bestellen wir dann einmal Rindsfilet mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Ingwer (40.–) und einmal Ente an süsser Hoi-Sin-Sauce (30.–). Beide Gerichte werden an einer kräftigen Sauce und mit untergemischtem Gemüse serviert und schmecken ausgezeichnet. Sowohl das Fleisch als auch die Ente sind wunderbar zart. Als Beilage gibt es gebratenen Reis mit Gemüse (10.50), eine Portion für zwei reicht vollkommen. Begleitet wird das Essen vom milden chinesischem Bier Tsingtao (5.80) und einem offenen Weissen aus der Toscana, Sasso Bianco (6.50/dl).

Zum Dessert schliesslich gibt es Bananenkrapfen mit Vanilleglace und Honigsauce (9.50) und Mangosorbet mit Pflaumenwein (11.–). Und dann waren wir toll und voll und freuten uns über diesen Restaurantbesuch.

Seit kurzem bietet das «Jun Garden» unter der Woche auch ein Mittagsbuffet à discrétion an: Salat, Suppe, Vorspeisen, gebratener Reis, gebratene Nudeln und vier verschiedene Hauptgerichte (19.90). Die Gastgeber passen sich mit dem Angebot den meist kurzen Mittagspausen an.

Das «Jun Garden» ist im Übrigen auch schon national aufgefallen. Im Restaurantführer «Guide Bleu» wird das Lokal unter der Rubrik «Unsere Empfehlung» aufgeführt. Es wird als «Oase fernöstlicher Gaumenfreuden» gerühmt, wo «schmackhafte Gerichte» serviert würden.

Jun Garden

Weinfelderstrasse 44, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 31 41, www.jungarden.ch, jungarden@bluewin.ch

Öffnungszeiten: Mo/Mi-Fr und So, 11.30 bis 14 Uhr und 18 bis 23.30 Uhr, Sa, 17.30 bis 23.30 Uhr, Di Ruhetag. Karte: Suppen/Salat/Vorspeisen ab 7.50 Franken, Hauptgerichte ab 23.50 Franken, Beilagen ab 2.50 Franken

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.