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Forelle über alles im Restaurant Weid in Heiden

Ivanassèn Berov hat die Küche der «Krone» Trogen mit jener der «Weid» Heiden getauscht. Das Restaurant ist bekannt für seine Forellen.
Rolf App
Ivanassèn Berov hat Ende April das Restaurant Weid in Heiden übernommen. (Bild: Urs Bucher)

Ivanassèn Berov hat Ende April das Restaurant Weid in Heiden übernommen. (Bild: Urs Bucher)

Er bleibt seiner Heimat treu, wechselt aber den Schauplatz seines Wirkens. Kurz vor Ende April dieses Jahres hat Ivanassèn Berov die Küche der «Krone» Trogen mit jener der «Weid» Heiden vertauscht, die seit langem bekannt ist für ihre Forellen. In Wasserbecken blubbern sie hinter dem Haus vor sich hin, zur Seeseite hin schliesst sich eine Terrasse an, die einen wunderbaren Blick über den See gewährt, hinüber nach Bregenz und Lindau. Draussen sitzen allerdings kann man an diesem Abend nicht, immer wieder geht Regen nieder.

Das Innere der «Weid» hat sich verändert, es ist mit aufgefrischten Holzwänden, neuen Tischen und dem Verzicht auf Vorhängen heller, schlichter und auch moderner geworden, was dem nicht allzu grossen Restaurant ganz guttut. Allerdings ist es auch ein wenig ringhörig, wie wir im Lauf des Abends merken.

Nicht allzu gross ist auch die Speisekarte. Wie er im Vorsatzblatt seiner Speisekarte erklärt, hat Berov hohe Ansprüche bezüglich Frische und Qualität. Beides findet sich zuallererst hinter dem Haus. Deshalb nehmen neben einigen Fleisch- und zwei vegetarischen Hauptgerichten Forellen in vielerlei Art einen unübersehbar prominenten Platz ein: geräuchert (zu 16.–) und gebeizt (14.–) unter den Vorspeisen, und unter den Hauptgängen als Forelle blau (38.–) oder Forelle Meunière (38.–), weiter als Forellenfilet in mehrerlei Spielarten – zum Beispiel asiatisch (36.–) und als Knusperli (29.–). Offen für besondere Wünsche zeigt Ivanassèn Berov sich auch: Der Bub am Nebentisch möchte gerne Spaghetti – und er bekommt sie auch.

Aromatisch und zart zugleich

Wir starten mit saisonalen Blattsalaten (8.50) und bunt gemischter Rohkost mit Kernen und Blattsalaten (10.–), und setzen unseren Erkundungsgang bei den Vorspeisen mit der hausgeräucherten Forelle mit grillierter Aubergine, aber leider ohne die angekündigte Zitrone auf der einen, Wildspinat mit Feta, Zitronen und Oliven (12.–) auf der anderen Seite. Die Forelle ist eine zarte Angelegenheit, der Wildspinat eine rassige Überraschung. Neben Dry Aged Entrecôte (45.–), Schweinsbrust an Currysauce (40.–) und Kutteln (28.–) offeriert Berov Rindsfiletwürfel an Cognacsauce mit Äpfeln, Tagliatelle und Gemüse (43.–). Innen ausnehmend zart, mit knuspriger Aussenhaut, ist das Forellenfilet Mediterran (37.–) ein Vergnügen; es lebt geschmacklich vom aromatischen Bett aus Tomaten, Oliven und Knoblauch, in dem es serviert wird. Zum Fleisch passt der rote Hauswein gut, ein Cabernet Sauvignon von 2016 von Schmid Wetli Berneck (der Deziliter zu 7.50), während ich beim weissen Freisamer 2017 (ebenfalls von Schmid Wetli, zu 6.–) bleibe.

Bevor wir zum Dessert schreiten, – einem warmen Schokoladenküchli mit flüssigem Kern und Sauerrahmglace – benötigen wir eine Pause. Dann machen wir uns wieder auf den Weg. Wir sind satt. Und zufrieden.

Restaurant Weid

Weid Weidstrasse 43, 9410 Heiden Telefon 071 571 11 90

www.weidheiden.ch

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 11.30 bis 14 Uhr und ab 18 Uhr, Samstag/Sonntag ab 11.30 Uhr

Karte: Hauptgerichte 29.- bis 45.- Besonderes: eigene Forellenzucht

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