Ein Loblied auf die Pizza im «Al Covo» in Wittenbach

Die Kunst des Pizza-Machens wird im «Al Covo» in Wittenbach zelbreiert. Das «Al Covo» ist mit seinem italienischen Flair, seiner grossen Terrasse und seiner unkomplizierten und offenen Atmosphäre auch bei Familien sehr beliebt.

Jürg Ackermann
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Pizzaiolo Claudio Bruno vor dem mit Buchenholz befeuerten Ofen im «Al Covo». (Bild: Hanspeter Schiess)

Pizzaiolo Claudio Bruno vor dem mit Buchenholz befeuerten Ofen im «Al Covo». (Bild: Hanspeter Schiess)

Was braucht es für eine perfekte Pizza? Im Grunde nicht sehr viel. Und doch ist es so einiges. Einen selber gemachten Teig, der eine ideale Konsistenz hat, um ihn von Hand ausrollen zu können. Frische Zutaten, Erfahrung und einen – wie im «Al Covo» – mit Buchenholz befeuerten 300 Grad heissen Ofen, der den Teig innert Minuten so schön kross werden lässt.

Seit etwas über einem Jahr steht die Pizza auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Und allein das deutet darauf hin, dass das Pizza-Machen eben eine Kunst ist, die über das blosse Zusammenfügen von Teig, Tomaten und Mozzarella weit hinausreicht. Das wird einem auch in Wittenbach wieder klar. Bei jedem Besuch sind wir von neuem überrascht, wie die Kombination von weich und knusprig derartige Genüsse bereiten kann.

Besonders bei unserer Lieblingspizza, der «Al Covo», die mit Auberginen, Büffelmozzarella, Trüffelbrie, Zucchetti und Salsiz geschmacklich brilliert (19.–). Oder der Bufalina (18.– ) mit Büffelmozzarella, Rucola und Parmesansplitter.

Bei Familien beliebt

Dass es im «Al Covo» so gut schmeckt, hat auch damit zu tun, dass nur hochwertige Produkte auf den Teig kommen wie zum Beispiel San-Daniele-Schinken. Martin Benninger, der mit grossem Erfolg seit bald zehn Jahren das Gourmet-Lokal Segreto führt und auch dem im Untergeschoss liegenden «Al Covo» beratend zur Seite steht, geht hier keine Kompromisse ein.

«Bei der Auswahl unserer Zutaten schauen wir genau hin. Qualität ist das A und O.» Auch einzelne Pasta-Rezepte sind von Benninger inspiriert, beziehungsweise von seinem Schwiegervater, der einst am Gardasee ein Restaurant führte. Wer Glück hat, kann die Herstellung der handgemachten Pasta im Restaurant direkt mitverfolgen. Und wer noch mehr Glück hat, erhält eine kleine Kostprobe mit auf den Heimweg.

Das «Al Covo» ist mit seinem italienischen Flair, seiner grossen Terrasse im Sommer und seiner unkomplizierten und offenen Atmosphäre auch bei Familien sehr beliebt. Die Kinder lieben es, Pizzaiolo Claudio Bruno zuzuschauen, wenn er die belegten Teige auf seiner grossen Kelle mit einem eleganten Schwung in den Ofen schiebt. Seit drei Jahren wirkt Bruno im «Al Covo».

Unser Eindruck: Es gibt in der Ostschweiz nicht viele Orte, an denen die Pizzen so gut schmecken wie hier. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bemerkenswert. Das hat auch damit zu tun, dass die Besitzerin, eine Tochterfirma des Softwareherstellers Abacus, nicht auf Rendite pocht. Aber nicht nur. Von den Saucen bis zu den Gelati ist alles handgemacht. Und selbst das Salat-Buffet (8.- als Vorspeise) beeindruckt angesichts der grossen Auswahl.

«Al Covo»

Abacus-Platz 1, 9300 Wittenbach Telefon 071-290-20-20

info@alcovo.ch, www.alcovo.ch

Öffnungszeiten: Di–Fr 11.30 bis 14 Uhr und ab 18 Uhr. Sa ab 18 Uhr, So von 17 bis 21 Uhr.

Karte: Hauptgerichte 14.– bis 38.– Pizza und Lasagne (ausser Fr und Sa) für 12.–