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Es ist ganz einfach: Kindergärtler erklären, wie man Freunde findet

Schulanfang. Für viele Kinder geht in diesen Tagen ein komplett neuer Alltag los. Da sind gute Freunde, die erst noch im selben Boot sitzen, Gold wert. Doch wie findet man die, vor allem, wenn man noch kaum jemanden kennt? Wir haben bei Kindergärtlern nachgefragt.
Simone Morger

Der erste Tag im Kindergarten oder in der Schule ist kein Zuckerschlecken. Im schlimmsten Fall: ein neuer Lehrer, eine neue Banknachbarin, ein neues Schulzimmer und haufenweise neue Gesichter. Wie findet man unter all denen neue Freunde?

Wir haben bei Kindergärtlern aus Wohlen AG nachgefragt. Denn sie müssen es wissen: Die Vier- bis Sechsjährigen sind seit einem oder zwei Jahren im Kindergarten und haben eine solche Situation also erst kürzlich erlebt.

Schnecken essen

Die gute Nachricht: Es ist total einfach. Freunde ist man, wenn man zusammen abmacht. Und Freunde wird man, wenn man zusammen spielt, das gut klappt und man dann seine Kameraden am besten noch fragt, ob sie Freunde werden wollen.

In diesem Moment haben beide Seiten noch immer die Möglichkeit, Nein zu sagen. Unbeliebt als Freunde sind Kinder, die schlagen, spucken oder auch einfach nerven. Im Falle der Mädchen: die Buben.

Wer sich jemanden zum Freund machen will, sollte sich gut überlegen, wie. Wie das Beispiel von Nico zeigt. Mit ihm wollte ein Gspänli Schnecken essen. Und er so: «Nei-ii.»

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