Erstmaliger Studiengang für Geothermie

Obwohl Erdwärme als Energiequelle der Zukunft gilt, gibt es kaum Spezialisten. Wer heute Geothermie studieren will, kann dies nur in der isländischen Hauptstadt Reykjavik tun.

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Obwohl Erdwärme als Energiequelle der Zukunft gilt, gibt es kaum Spezialisten. Wer heute Geothermie studieren will, kann dies nur in der isländischen Hauptstadt Reykjavik tun. Das CREGE, eine nicht gewinnorientierte Organisation, hat nun die Uni Neuenburg davon überzeugen können, einen separaten Studiengang für Geothermie aufzubauen. 2010 soll der neue Lehrgang erstmals angeboten werden.

Dabei will man nicht nur lehren, sondern auch forschen: Vor allem die tiefen Schichten des Mittellands müssen besser ergründet werden. Bis zu einer Tiefe von etwa 200 Metern wird die Geothermie bereits heute breit eingesetzt: Erdwärmesonden für Privathaushalte gibt es in der Schweiz rund 50 000 Stück. Mit dieser Art der Wärmegewinnung kann zwar geheizt werden, für die Stromproduktion aber ist die tiefe Geothermie notwendig. (sda)

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