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Eine kleine Mondfahrt zu Phobos, Io und Co.

Nicht nur die Erde hat ihren Mond, Mars hat 2, Uranus sogar 27. Saturn 62. Insgesamt kreisen 185 Monde um die Planeten im Sonnensystem. Sechs davon stellen wir vor.
Rolf App
Unser Mond, der natürliche Satellit der Erde.

Unser Mond, der natürliche Satellit der Erde.

Die Monde tragen klingende Namen: von Engeln, Göttern oder von Jupiters Geliebten. Hier sind Beispiele des «Who is Who» im Sonnensystem:

Phobos

Merkur und Venus, die sonnennächsten Planeten, haben keinen Mond. Der Mars hat ­deren zwei. Sie sind klein und unregelmässig geformt. Phobos, der grössere, ist nur gerade ­ 27 × 22 × 19 Kilometer gross. Unser Mond hat einen Durchmesser von 3476 Kilometern. Der Name bedeutet «Furcht», passend zum Kriegsgott Mars.

Ariel

Weit draussen, in 2871 Kilometern Entfernung von der Sonne, kreist Uranus mit seinen 27 Monden. Zu den zuerst entdeckten gehört Ariel, der zur Hälfte aus Eis besteht und deshalb so hell leuchtet. Einige Eisfelder scheinen relativ neu zu sein, andere zeigen Einschlagkrater. Es ist kalt auf Ariel: im Mittel minus ­ 213 Grad.

Triton

Der grösste Mond des äussersten Planeten Neptun heisst ­Triton. Die Sonde Voyager 2 ist 1989 an ihm vorbeigeflogen und hat Aufnahmen nach Hause geschickt. Die eisige Oberfläche zeigt weniger Krater als Verwerfungen, was auf innere Aktivität hinweist. Geysire schleudern ein Gemisch von flüssigem Stickstoff und Gesteinsstaub bis acht Kilometer in die Höhe.

Io

Galileo Galilei hat sie mit einem der ersten Fernrohre 1610 entdeckt: die vier grössten von bisher gezählten 79 Monde des Gasplaneten Jupiter. Jeder von ihnen ist anders. Io zum Beispiel ist der vulkanisch aktivste Körper im Sonnensystem und besteht vorwiegend aus Gestein. Das hat 1979 die Sonde Voyager 1 beim Vorbeiflug entdeckt.

Kallisto

Nach einer weiteren Geliebten von Göttervater Jupiter benannt ist Kallisto. Der mit einem Durchmesser von 4816 Kilometern zweitgrösste Jupitermond besteht aus einem Gemisch aus Eis und Stein. Seine Eisoberfläche ist übersät mit Einschlagkratern.

Thetys

Genau wie Jupiter ist auch der Saturn ein kleines Planetensystem für sich. 62 Monde kreisen nach aktueller Zählung um ihn, zu den vier grössten gehört Tethys. Entdeckt hat ihn 1684 der Astronom Giovanni Domenico Cassini. Tethys’ Oberfläche ist sehr hell, sie besteht aus Eis, Darunter vermutet man einen unterirdischen Ozean.

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