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Eine Anna hat es leichter im Leben

Fünf Fakten zum richtigen Namen fürs eigene Kind
Sabine Kuster

Gar nicht so häufig:

Wer sein Kind Emma oder Noah tauft, ist immer noch origineller als Eltern vor 70 Jahren: Damals wurden laut Bundesamt für Statistik von 1000 Buben fast vier Hans getauft und von 1000 Mädchen sicher zwei Elisabeth und zwei Verena. Im letzten Jahr aber wurden von 1000 Mädchen nur eins Emma getauft und nicht ganz ein Bub von 1000 Noah oder Liam.

Modebewusste Mütter:

Frauen haben das grössere Modebewusstsein, vor allem wenn es um die Namen ihrer Töchter geht, Männer hingegen neigen zu gewöhnlichen oder altmodischen Namen.

Namensrassismus:

Vornamen, die wir nur selten hören, erscheinen uns unsympathischer. Dasselbe gilt für leicht aussprechbare versus komplizierte Namen oder kurzen versus langen. Das kann handfeste Benachteiligung bei Bewerbungen auf eine Stelle oder eine Wohnung zur Folge haben.

Wir mögen Gleichnamige:

In einem Experiment sammelten Leute Spenden für ein krankes Kind und trugen jeweils das Namenschild mit dem selben Namen wie die Person, die um eine Spende gebeten wurde: Diese Spender gaben doppelt so viel Geld, als wenn der Bittsteller anders hiess.

Besser zeitlos:

Nach Stars soll man sein Kind nicht benennen, weil ein solcher Hype schnell wieder abflaut und das Kind 50 Jahre später dann einen altmodischen Namen trägt. Und weil altmodisch tendenziell mit dumm gleichgesetzt wird, ist es von Vorteil, einen zeitlosen Namen zu wählen.

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