Unfreiwillige Komödie
Unfallfotos gepostet – Facebook macht diese bizarre Diashow daraus

Josh Gibson hatte grosses Glück. Nach einem Horror-Unfall stieg er lebend aus seinem Auto. Die Fotos von der Unfallstelle stellte er auf Facebook. Dort machten sie sich selbstständig.

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Heitere Musik, verspielte Pinselstriche und heftig zerbeulte Autos – das Video mit dem Titel «Freitag in Orem» ist eine unfreiwillige Komödie.

Es besteht auf Fotos, die Josh Gibson nach seinem Autounfall in Orem im US-Bundesstaat Utah gemacht hat. Zu sehen sind ein havarierter roter Sportwagen, Feuerwehrleute, ein verbundener Arm und vor allem Gibsons grüner 4x4-Toyota.

Beinahe «skalpiert»

Damit landete er bei dem Unfall auf dem Dach. Das Auto sei verkehrtherum noch weitergeschlittert, schreibt Josh Gibson auf Youtube. Das Dachfenster sei zersplittert, die Carosserie habe Funken gesprüht und er habe mit aller Kraft versucht, sich vom Boden weg zu stemmen, um nicht «skalpiert» zu werden.

Nachdem das Auto zum Stillstand kam, konnte er praktisch unverletzt hinauskriechen. «Noch nie habe ich meine Frau und meine zwei Jahre alte Tochter fester gedrückt», so der erleichterte Gibson.

Mehr Videos

Die Fotos von dem Unfall in Orem wollte Josh Gibson auf Facebook stellen. Dort kam die neue Facebook-Funktion zum Zug, die seit diesem Sommer automatisch mehrere Fotos zu einer Diashow zusammenfügt, die in einem bestimmten Zeitraum gemacht wurden – samt Musik und Spezialeffekten.

Den Usern soll damit die Möglichkeit gegeben werden, vermehrt Videos zu posten. Denn Facebook will anderen Videoportalen ernsthaft Konkurrenz machen. In Josh Gibsons Fall mit absurden Folgen. (smo)