Internetkriminalität
So schützen Sie sich vor Internetkriminellen

Hinter einem falschen Klick im Internet lauern Betrüger auf fette Beute. Damit Sie nicht auf Internetkriminelle reinfallen und zum Opfer werden, gibt es einfache Regeln, die Sie beachten sollten.

Roman Seiler
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Ein klarer Blick ist notwendig, um nicht in die Tricks der Betrüger reinzufallen.

Ein klarer Blick ist notwendig, um nicht in die Tricks der Betrüger reinzufallen.

Chris Iseli

Akzeptieren Sie auf Konten, beispielsweise von Business-Netzwerken wie Linkedin.com keine Kontakte zu Ihnen unbekannten Personen. Checken Sie stets zuerst, wer sie kontaktiert, bevor Sie mit ihm in Kontakt treten.

Deals in Millionenhöhe, die ihnen unbekannte Absender per Mail vorschlagen, sind zu schön, um wahr zu sein. Daher gilt: Mails sofort löschen.

Lassen Sie sich nicht davon beeindrucken, dass Ihnen E-Mail-Absender suggerieren, die ihnen übermittelten Informationen seien geheim. Es eilt auch nicht, solche Mails zu antworten. Daher gilt: Bevor Sie eine Geldüberweisung an solche Gschäftlimacher tätigen: Reden Sie darüber mit Ihrer Frau oder Freunden. So vermeiden Sie, Opfer eines Betrügers zu werden.

Im Zweifel gilt: Wenden Sie sich an die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik). Auf deren Internetseite finden sich zudem viele Informationen über die Maschen von Betrügern. (www.cybercrime.admin.ch) Auch auf www.stoppbetrug.ch, der Website der Schweizerischen Kriminalprävention, finden hilfreiche Tipps, wie sie sich vor Betrug schützen können.

Klicken Sie keine Links in verdächtigen E-Mails an. Dies könnte zur Folge haben, dass automatisch sogenannte Spionagesoftware (Spyware) oder Tastaturrekorder (Keylogger) auf ihren Computer geladen werden, warnt beispielsweise die UBS. Auf diese Art und Weise versuchen Betrüger, an Passwörter zu kommen – beispielsweise für Ihre Bankkonten.

Wer auf Mails von Vorschussbetrügern antwortet und persönliche Daten liefert, hat keine Kontrolle darüber, was die Absender damit alles anstellen. Daher gilt: Keine Angaben zur Person und schon gar nicht über Bankkonten oder Kreditkarten an irgendwelche Unbekannte mailen.

Die schnellste Art und Weise, Geld zu verlieren, ist unbekannten Anrufern oder Versendern von E-Mails Passwörter von Bankkonten herauszugeben.

Falls Ihnen solche Nachrichten zukommen, warnt beispielsweise die UBS, setzen Sie sich am besten zuerst mit dem Kundendienst der Bank oder Ihres Kreditkartenunternehmens in Verbindung, um abzuklären, ob die Nachricht echt ist. Kein Finanzinstitut versendet Mails, um an solche Informationen zu kommen.

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