Fotoreportage
Diese Bilder der Walliser Hochjagd sind faszinierend und schauerlich zugleich

Über 2400 Jäger schossen während zwei Wochen rund 5200 Tiere. Der Fotograf Olivier Maire begleitete die überwiegend männlichen Waidmänner auf ihren Touren rund um Nendaz im Wallis.

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Hochjagd im Wallis: In der Region von Nax fand Ende September die Hochjagd statt – die Jäger schossen genug Tiere (etwa wie hier Gämsen), weshalb eine Nachjagd nicht mehr nötig ist.
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Hochjagd im Wallis: Die Hochwildjagd ist ein traditionelles, rund zweiwöchiges Spektakel.
Hochjagd im Wallis: Auch Hirsche mussten geschossen werden: Die Zahl beläuft sich auf 1898, das sind 298 mehr als im Vorjahr.
Hochjagd im Wallis: Rund 2400 Jäger erlegten genau 2834.
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis: Die Gämse hier noch in lebendig in Freiheit.
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis: Rund 2400 Jäger gehen jeweils Ende September auf die Walliser Hochjagd.
Hochjagd im Wallis: Aufwärmen mit heissem Tee.
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis: Ein Jäger beobachtet das Spektakel von Siviez aus.
Hochjagd im Wallis: Gewicht und Gesundheit von frisch geschossenen Gämsen werden kontrolliert, hier in der Region von Laye
Hochjagd im Wallis 2017
Hochjagd im Wallis: Der Hund ist ein oft unentbehrlicher Helfer bei der Jagdausübung.
Hochjagd im Wallis: Jäger Max hält bei Sivier Stellung.
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis: Jäger haben verschiedene Gewehre dabei, die sie dann je nach Schussart wechseln.
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis:
Hochjagd im Wallis: Die Zahl der im Kanton Wallis gelösten Jagdpatente ist von Jahr zu Jahr etwa gleich hoch. Wie viel Wild geschossen werden darf, wird vom Kanton aber jeden Herbst neu festgelegt.
319864069 Die Zahl der dieses Jahr geschossenen Hirsche beläuft sich auf 1898, das sind 298 mehr als im Vorjahr.
Hochjagd im Wallis:

Hochjagd im Wallis: In der Region von Nax fand Ende September die Hochjagd statt – die Jäger schossen genug Tiere (etwa wie hier Gämsen), weshalb eine Nachjagd nicht mehr nötig ist.

Keystone/Olivier Maire

Im Wallis haben die Jäger während der Hochjagd die Abschussziele im ganzen Kanton erreicht, auch dank der günstigen Wetterbedingungen. Eine Nachjagd ist deshalb nicht mehr nötig.

Zufrieden zeigt sich der Kanton Wallis vor allem mit den 2834 erlegten Gämsen, wie die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DFJW) am Mittwoch mitteilte. Im gesamten Kantonsgebiet wurden 234 Gämsen mehr geschossen als im Jahr 2016, in dem die Quoten nicht erreicht worden waren.

Auch das neue Gämsjagdmodell führte im ersten Jahr zu keinen grösseren Problemen. In Zusammenarbeit mit den Jagdgesellschaften war eine Jagdmodell mit gezielteren Abschüssen bezüglich Alter und Geschlecht eingeführt worden.

Das Wallis reagierte damit auf den stetigen Rückgang der Anzahl Gämsen im Kanton und in der Schweiz. Auch das Kantonsparlament hatte sich im September 2015 besorgt über diesen Rückgang gezeigt. Die genauen Abschusszahlen der Gämsen nach Regionen werden nun vom Kanton analysiert.

Abschussziele erreicht

Auch beim restlichen Wild wurden die Jagdziele erreicht. Die Zahl der geschossenen Hirsche beläuft sich auf 1898, das sind 298 mehr als im Vorjahr. Zudem wurden 467 Rehgeissen geschossen, was zwar 55 weniger als 2016 entspricht. Die Ziele wurden dennoch erreicht.

Während der Hochjagd wurden auch 30 Wildschweine erlegt. Das Schwarzwild wird während der Niederjagd und anschliessend im Rahmen einer jährlichen Spezialjagd weiter reguliert. Die Resultate würden die Effizienz der Hochjagd belegen, hielt der Kanton Wallis fest. (sda)

Das war die Hochjagd in Graubünden:

Die Gewehre stehen bereit. Hochjagd im Graubünden.
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Jäger Gian Marugg füllt einen Flachmann am Vorabend der Hochjagd. Hochjagd im Graubünden.
Die Gewehre stehen bereit. Hochjagd im Graubünden.
Schweisshund Ena im Auto.
Die Jäger Men und sein Bruder Gian Marugg spiegeln mit Feldstechern nach Wild.
An der Hochjagd nahmen etwa 5500 Jäger teil.

Die Gewehre stehen bereit. Hochjagd im Graubünden.

Keystone