Am Sonntag ist Fahrplanwechsel – Alles zur Bahnnation Schweiz in 8 Grafiken

In keinem Land wird so viel Zug gefahren wie in der Schweiz. Das erfordert einiges an Infrastruktur und Mitteln. 

Niklaus Salzmann
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Züge fahren am Bahnhof Bern ein und aus.

Züge fahren am Bahnhof Bern ein und aus.

Bild: Manuel Lopez / Keystone (15. August 2016)

In der Nacht auf Sonntag wechselt der Fahrplan. Und dies im dichtesten Bahnnetz der Welt. Die Planung ist eine logistische Herausforderung und schier unvorstellbar komplex. Fehler sind untolerierbar, sie könnten über unzählige Verkettungen zu einem Chaos führen. Und falls doch einmal etwas nicht klappt, müssen die SBB mit dem Unmut der Bevölkerung rechnen.

Grafik: Lea Siegwart

Grafik: Lea Siegwart

Züge, die mehr als drei Minuten hinter dem Fahrplan liegen, gelten als verspätet, und darauf reagieren Schweizerinnen und Schweizer empfindlich.

Denn die Schweizerischen Bundesbahnen verkörpern gewissermassen die Schweiz - der Name sagt es. Sie stehen damit auch für Werte wie Pünktlichkeit und Perfektion, entsprechend hoch sind die Erwartungen der Fahrgäste. Sehr viele Leute in diesem Land verlassen sich auf die Bahn.

Grafik: Lea Siegwart

In gefahrenen Kilometern pro Person sind wir sogar Weltmeister. Und der Bund rechnet mit einer weiteren kräftigen Zunahme: Er hat eine Prognose erstellt, nach welcher der öffentliche Verkehr von 2010 bis 2040 um mehr als 50 Prozent wächst. 

Je städtischer die Region, desto beliebter sind die öffentlichen Verkehrsmitteln im Vergleich zum Auto. Am besten werden sie im Dreieck der drei grössten Städte er Deutschschweiz - Zürich, Basel und Bern - genutzt. In den Westschweizer Agglomerationen um Genf und Lausanne wird dagegen ein bisschen mehr Auto gefahren.

Ein grosser Anteil der Bahnfahrer sind Menschen, die zur Arbeit pendeln. Aus dem Grund ist sinnvoll, dass die SBB den jährlichen Wechsel des Fahrplans jeweils an einem Wochenende umsetzen. 

Grafik: Lea Siegwart

Grafik: Lea Siegwart
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