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Die grösste Finsternis - und der Mars leuchtet heller als der Mond

Mit einem astronmischen Ereignis der Extraklasse ist am 27. Juli zu rechnen. Der Mond verfinstert sich und der Mars spielt auch noch mit. Unser Mond ist allerdings nichts Besonderes, er hat allein im Sonnensystem 184 Geschwister.
Der rot leuchtende Mond während einer totalen Mondfinsternis.

Der rot leuchtende Mond während einer totalen Mondfinsternis.

(pi) Die totale Mondfinsternis am Abend des 27. Juli ist das astronomische Ereignis dieses Jahres, gutes Wetter vorausgesetzt. Der Vollmond wird zum Start des Wochenendes am Freitagabend in den Schattenkegel der Erde eintauchen. Wenn der Mond an diesem Abend um 21.30 Uhr am mathematischen Horizont aufgeht, beginnt gleich auch die totale Phase, er ist also bereits total verfinstert.

In die Höhe und nach Südosten blicken

Es gilt zu beachten, dass es zu diesem Zeitpunkt noch recht hell ist und deshalb kann es schwierig sein, den Mond überhaupt zu entdecken. Zudem steht der Mond sehr tief, es ist daher ratsam, einen erhöhten Beobachtungsort aufzusuchen mit möglichst freiem Blick Richtung Südosthorizont. Versperren Berge die Sicht, dauert es noch eine ganze Weile, bis der Mond überhaupt gesehen werden kann.

Ab Mitte der Finsternis um 22.21 Uhr wird das spektakuläre Himmelsereignis auch wegen der zunehmenden Dunkelheit bestens zu verfolgen sein. Um 23.13 Uhr endet die totale Phase und das gewohnt helle Mondlicht wird an der linken, östlichen Seite des Mondes langsam wieder zunehmen und den Mond freigeben, bis um 00.19 Uhr der Mond gänzlich aus dem Kernschatten der Erde austritt.

Mit einer Länge von einer Stunde und
43 Minuten ist es die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts.

Wenn der Mond etwas an Höhe gewonnen hat, wird rechts unterhalb des Mondes ein sehr heller, rötlich leuchtender Lichtpunkt sichtbar: Das ist der Planet Mars, der genau an diesem Abend in ­Opposition zur Sonne steht und sich der Erde auf weniger als 60 Millionen Kilometer angenähert hat. «Opposition» (von lat. opponere) bedeutet «Gegenüberstellung». An diesem Abend steht der Mars der Sonne am Himmel gegenüber, das heisst er geht auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne wieder aufgeht.

Während der totalen Phase der Mondfinsternis leuchtet der Mars heller als der Mond. Bei einem Blick durch einen Feldstecher oder ein Teleskop erscheint das Marsscheibchen ungewöhnlich gross.

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