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Von der Treppe zum Cutter: Das sind die gefährlichsten Gegenstände im Haushalt

Pro Jahr passieren in der Schweiz rund 160'000 Unfälle in Haus und Garten, dies hat die Suva mitgeteilt. Hier die Top Ten der gefährlichsten Gegenstände.
Sabine Kuster
Basteln macht Freude, aber nicht immer. Achtung, Finger! (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Basteln macht Freude, aber nicht immer. Achtung, Finger! (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Nummer eins: Stolperfalle Treppe

Bei der statistischen Erfassung der Suva gelten auch Bauteile wie Treppen als Gegenstände. Mit rund 29'000 Unfällen pro Jahr ist die Treppe Spitzenreiter im Ranking der gefährlichsten Gegenstände in Haus und Garten. Das sind rund 20 Prozent aller Unfälle.

Gefährliche Möbel – egal welchen Designs

Auf Rang zwei folgen 22'000 Verletzungen an Möbeln wie Betten, Badewannen, Tischen und Stühlen.

Oft sind wir ganz alleine schuld

Die dritthäufigste Unfallursache ist – nichts. Jährlich geschehen 13'800 Unfälle ohne Einwirken eines Gegenstandes. Es sind mehrheitlich Unfälle durch Ausrutschen, Stolpern oder Stürzen.

Scherben bringen kein Glück

Aus Sicht der Unfallstatistik bringen Scherben kein Glück. Denn Schnittverletzungen durch Scherben aus Glas, Porzellan oder kaputtem Geschirr rangieren an vierter Stelle der potenziell gefährlichen Gegenstände im Haus. Bei rund der Hälfte der 13'300 Schnittverletzungen pro Jahr sind sie die Unfallursache.

Bastler und Hobbyköche aufgepasst

Platz Nummer fünf in der Top-Ten-Liste ist keine Überraschung: Werkzeuge wie Messer und Cutter. Spitzig und scharf sind sie verantwortlich für 12'600 Unfälle. So steht in einem Suva-Unfallprotokoll: «Ich habe mir beim Orangen-Schneiden die Fingerkuppe am Daumen abgeschnitten». Aua.

Das ist tierisch gefährlich

Auch Tiere sind manchmal bei Unfällen involviert – auf Rang sechs. Am gefährlichsten sind nicht einmal scharfe Zähne grosser Hunde, sondern die Stachel von Winzlingen: Bei der Hälfte der rund 11'000 Unfälle mit Tieren sind Insekten die Verursacher, gefolgt von Katzen und Hunden. Oft stolpern Menschen übrigens über ihre Haustiere und verletzen sich beim Stürzen.

Der Mensch ist dem Menschen eine Gefahr

Unter Gegenständen laufen bei der Suva auch Menschen, jedenfalls in der Unfallstatistik. Sie stellen einander manchmal im wahrsten Sinne des Wortes ein Bein. In einem Unfallprotokoll steht: «Stolperte in der Küche rückwärts über meine Tochter, die am Boden sass.»

Was uns ins Wanken bringt

Die übrigen Gefahren sind Türen (und die Finger dazwischen) und Handwerker ohne Schutzbrillen (dafür Spänen im Auge). Auf dem letzten Platz rangieren Transportstücke, die wir vor uns hertragen, die uns die Sicht versperren oder uns aus dem Gleichgewicht bringen.

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