Die Chancen, doch noch aufgenommen zu werden, sind gering

180 abgewiesene Asylsuchende haben im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen Nothilfe beantragt. Durchschnittlich erhalten sie acht Franken pro Tag. Wer sich illegal in der Schweiz aufhält, kann in die Ausschaffungshaft gesteckt werden. Sie dauert maximal 18 Monate.

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180 abgewiesene Asylsuchende haben im vergangenen Jahr im Kanton St. Gallen Nothilfe beantragt. Durchschnittlich erhalten sie acht Franken pro Tag. Wer sich illegal in der Schweiz aufhält, kann in die Ausschaffungshaft gesteckt werden. Sie dauert maximal 18 Monate. Wenn in dieser Zeit keine Papiere beschafft werden können und die Person sich kriminell verhalten hat, kann die Haft für weitere 18 Monate verlängert werden. Gemäss Sandrine Ponzetto, Abteilungsleiterin Wegweisung des Ausländeramtes St.

Gallen, wird «bei abgewiesenen Asylsuchenden, die sich anständig verhalten und zu den Vorladungen erscheinen, die Haftzeit in der Regel nicht ausgeschöpft». Die Chancen für abgewiesene Asylsuchende, irgendwann doch noch aufgenommen zu werden, sind sehr gering. (jb)

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